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VG Unkel plant mit der EVM fünf bis elf Windräder auf dem Asberg

Am Dienstag (25.2.) wollen die Verbandsgemeinde Unkel und die Energieversorgung Mittelrhein der Öffentlichkeit ihre Pläne für den Windpark Asberg vorstellen. Der Gemeinderat von Windhagen hat sich bereits dagegen ausgesprochen. Das Windpark-Gebiet liegt nahe bei Kretzhaus/Rederscheid/Rottbitze.
Laut der EVM befindet sich der Windpark im Planungsstatus, d.h. es werden derzeit Anträge gestellt und das Vorhaben projektiert. Geplant sind fünf bis elf Anlagen mit einer Nabenhöhe von 141 Metern, einem Rotordurchmesser von 117 Metern und 2,4 MW installierter Leistung.

Die grobe Zeitplanung sieht Folgendes vor:
1. Quartal 2013: Erste Offenlage des Flächennutzungsplans
2. Quartal 2013: Zweite Offenlage des Flächennutzungsplans
3./4. Quartal 2013: Ergebnisse des Fledermausgutachtens
3. Quartal 2013: Stellung des BImSchG-Antrag (Bauantrag)
4. Quartal 2013: Baugenehmigung
2. Quartal 2014: Beginn der Bautätigkeit
Ende 2014: Inbetriebnahme

Mit einer Infobroschüre wirbt die EVM für das Projekt. Demnach bietet ein Windpark laut nicht nur über die Pachtzahlungen und
Gewerbesteuereinnahmen Vorteile für die Gemeinden. Über den Erwerb von Genossenschaftsanteilen an der Bürgerenergiegenossenschaft bekommen auch die Bürger die Möglichkeit, sich unmittelbar an dem Windpark zu beteiligen und damit dessen Erfolg zu profitieren.

Fragen zu dem Projekt Windpark Asberg werden bei der EVM telefonisch beantwortet unter der Rufnummer 0261 402-397. Zudem schaltet das Unternehmen künftig eine Internetseite dafür frei: evm.de/unkel, wo ständig aktuelle Informationen abgerufen werden können.

Auftragnehmer für den neuen Windpark ist die Energieversorgung
Mittelrhein GmbH. In diesem Jahr feiert die EVM ihr 85-jähriges Jubiläum. Sie setzt auf starke Partner für das Projekt „Windpark Asberg“: Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von 35 Gesellschaften der Thüga-Gruppe. Bis 2020 investiert die Thüga Erneuerbare Energien rund 1 Milliarde Euro in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung. Der Anteil der EVM an der Thüga beläuft sich auf 6,66 Prozent. Die ENOVA Energiesysteme GmbH & Co. KG ist seit 1996 in der Planung und Entwicklung von On- und Offshore-Windkraftprojekten tätig und gehört zu den Pionieren der Branche.

Infoabend Windpark Asberg der VG Unkel
Die Ortsgemeinden Erpel, Bruchhausen, Rheinbreitbach und die Stadt Unkel planen zusammen mit der Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) einen Windpark auf der Höhenlage Asberg zu errichten und zu betreiben. Aus diesem Anlass laden die Bürgermeister von Unkel, Erpel, Bruchhausen und Rheinbreitbach sowie der Unkeler Verbandsbürgermeister Karsten Fehr zur Bürgerinformationsveranstaltung am 26. Februar 2013 um 18.00 Uhr im Bürgersaal, Heisterer Straße 29 in Erpel ein. Die Informationsveranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit der Darstellung des Verfahrensstandes einschließlich des laufenden Flächennutzungsplanverfahrens. Um 19.00 Uhr schließt sich die eigentliche Bürgerinformationsveranstaltung an. Gemeinsam mit der EVM und der Bürgerinitiative „Unsere-Wind-Energie“ wollen die Kommunalpolitiker den Bürgern das Projekt näher bringen und stehen für Fragen zur Verfügung.


Kommentare zu "VG Unkel plant mit der EVM fünf bis elf Windräder auf dem Asberg"

2 Kommentare

Wir sind Schweifelder seit 1974. Die Natur war entscheidend für uns u. unsere 4 Kinder
genau hier das Grundstück zu kaufen. Was uns die VG Unkel mit dem geplanten NATURPARK-RHEIN-WESTERWALD im Bereich des Asbergs (FFH-Gebiet 5309-305 Asberg bei Kalenborn) nun zumutet, spottet jeder Beschreibung.- Wer hilft uns diesen WAHNSINN zu stoppen? - Zerstörung der Natur mit Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier,Beeinträchtigung der allgemeinen Wohn- und Lebensqualität,Umweltschutz, Erhaltung des FFH Gebiets; - Rotmilan, Fledermäuse,Bunt- und Grünspecht, auch die Gelbbauchunke (gefährdete und stark gefährdete Tiere) ignorieren die Planer in Unkel genauso rücksichtslos wie Lärm- & Schallbelästigung, Schattenwurf in Wohngebieten,Wertminderung der Bestandsimmobilien & Grundstücke. Die Schweifelder Bürger müssen befürchten, dass Windräder bis zu 500 m vor der Ortschaft aufgestellt werden. 5-11 oder noch mehr Windräder mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einem Rotordurchmesser von 117 Metern sind in der Planung. - Zum Vergleich die Höhe der Wiedtalbrücke beträgt ca. 53 Meter. - Wer kann uns helfen diesen Wahnsinn zu verhindern? - Helga Dormann, Windhagen-Schweifeld tomail:hfdormann@kabelmail.de

#2 von Helga Dormann, am 08.03.2013 um 07:52 Uhr
Ich bin Ex-Rederscheiderin und die Geschicke meines Heimatdorfes verfolge ich aus der Ferne. Interessant ist, dass bei der Anzahl der Windräder widersprüchliche Angaben gemacht werden.Mal sind es 5-10,mal 9-18. Die Gemeinden Unkel,Rheinbreitbach, Bruchhausen und Erpel setzen sich mit ihrem Vorhaben vollkommen über die Menschen in Schweifeld, Kalenborn und Rederscheid hinweg. Diese haben die Nachteile eines solchen Projektes zu tragen und müssen mit einer massiven Veränderung ihrer Umwelt leben, die ja offensichtlich viel Geld in die leeren Gemeindekassen der Nachbargemeinden spült. Nur das scheint zu zählen. Auf den Höhen des Rheintals sollen keine WKA stehen, aber die Wälder und Höhenzüge des Westerwaldes kann man ruhig verunstalten, das stört am Rhein ja niemanden. Wie hieß es doch schon immer: O, du schöner Westerwald, über Deine Höhen pfeift der Wind so kalt....
#1 von Kornelia Saal-Drexhage, am 07.03.2013 um 08:27 Uhr
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