Werbung

Nachricht vom 02.01.2021    

Pascal Badziong: „Keine Abstufung von Landesstraßen!“

Ländlicher Raum im Kreis Neuwied darf durch die Landesregierung nicht abgehängt werden. Wenn Landstraßen herabgestuft werden, so muss auch geprüft werden, ob Kreisstraßen zu Landstraßen werden.

Für CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und Landrat Achim Hallerbach steht an der Engerser Landstraße (L 307) fest: Abstufungen der Landesstraßen müssen verhindert werden. Foto: privat

Kreis Neuwied. „Das Land Rheinland-Pfalz soll seinen Verpflichtungen nachkommen und für eine sichere Versorgung des ländlichen Raums sorgen“, fordert das Neuwieder Kreistagsmitglied und CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und er sagt weiter: „Eine Abstufung von Straßen geht zu Lasten der Kommunen und Bürger vor Ort.“

Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2013 das Land Rheinland-Pfalz aufgefordert, eine Abstufung von Landesstraßen zu prüfen. „Die Überlegungen der Landesregierung zur Abstufung von fast 400 Straßenkilometern bedeutet grundsätzlich seine Verantwortung abzutreten“, kritisiert Pascal Badziong, der dabei auch die Kosten für die ohnehin stark belasteten kommunalen Haushalte im Blick hat. „Dass die finanzielle Ausstattung seitens des Landes zu gering ist, wurde nicht zuletzt vor wenigen Wochen hochrichterlich durch den rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshof geurteilt.“

Der Landkreis Neuwied sei ein Flächenkreis, erklärt Badziong „und die Straßen haben eine wichtige Funktion für die Lebensqualität. Denn unsere Straßen müssen den ländlichen Raum mit den urbanen Strukturen sowie Versorgungszentren vernünftig anbinden.“ Badziong setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen im ländlichen Raum ein und dazu brauche es die Beibehaltung des Straßennetzes sowie den qualitativen Ausbau und die Erhaltung. Auch Landrat Achim Hallerbach schließt sich der Forderung an und erklärt: „Unser Landkreis hat ein dichtes Netz von Kreis- und Landesstraßen. Diese sind aber auch notwendig, um die Ortsteile funktional miteinander zu verbinden.“



Weiterer Kritikpunkt des CDU-Politikers sind die Grundlagen, auf denen das Verkehrsministerium Entscheidungen auf den Weg bringen möchte: „Verkehrsgutachten, die bald zehn Jahre alt sind, können keine Grundlage für Zukunftsentscheidungen sein.“

Unterstützung findet die Forderung auch beim Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach und CDU-Fraktionsvorsitzendem im Kreistag Neuwied, Michael Christ, der zusammen mit Pascal Badziong auch die möglichen abzustufenden Straßen des Verkehrsministeriums im Blick hat: L251 zwischen Linz und Hargarten; L275 zwischen Buchholz und Asbach sowie zwischen Landesgrenze NRW/RLP und Buchholz; L307 zwischen B256 Neuwied-Rheinbrück und B256 Neuwied-Block.

„Die Abstufung von Landesstraßen ist keine Einbahnstraße“, betont Pascal Badziong und erklärt die berechtigte Forderung nach Aufstufungen von kommunalen Straßen zu Landesstraßen: „Durch prosperierende Entwicklungen in unserem Kreis müssen Straßen auch aufgestuft werden.“ Michael Christ ergänzt: „Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen an aufzustufenden Straßen können dann natürlich nicht zulasten der Kommunen gehen.“


Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Bürgerforum mit Jan Petry: Dialog in Heimbach-Weis

In Heimbach-Weis wird der direkte Austausch zwischen Politik und Bürgern großgeschrieben. Anlässlich ...

Achim Hallerbach fordert umfassende Reform der ÖPNV-Finanzierung

Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach setzt sich für eine grundlegende Reform der Finanzierung des öffentlichen ...

CDU Windhagen ehrt langjährige Mitglieder in feierlicher Zeremonie

Am Mittwoch (4. Februar) fand im Bürgerhaus Windhagen eine besondere Ehrung statt. Die CDU Windhagen ...

Brandbrief aus Neuwied sorgt für Debatte im Landtag Rheinland-Pfalz

Ein Schreiben aus dem Rhein-Wied-Gymnasium hat eine landespolitische Diskussion ausgelöst. Die AfD-Fraktion ...

Neuwied plant die Zukunft des Wohnens

Die Stadt Neuwied hat ein neues Wohnraumversorgungskonzept verabschiedet, das die Grundlage für die strategische ...

Thalhausen setzt auf nachhaltige Energieprojekte

Die Ortsgemeinde Thalhausen geht konsequent den Weg der Energieeffizienz. Nach der Umstellung der Straßenbeleuchtung ...

Weitere Artikel


Schlägerei in Rengsdorf - Drei Polizeibeamte leicht verletzt

Zu einem größeren Einsatz kam es am Samstagabend in Rengsdorf. In der Schalltorstraße wurde eine Schlägerei ...

Lothar Spohr: Rückblick und Ausblick auf das Jahr 2021

Unser Mitarbeiter Jürgen Grab bat Bürger um ihre Meinung hinsichtlich des Jahresverlauf 2020 und Gedanken ...

Buchtipp: „Die schönsten Radtouren der Eifel II“ von Nahrendorf & Boßmann

Rainer Nahrendorf und Heinz-Günter Boßmann haben einen multimedialen Radtourenplaner für die vielfältige ...

An Neujahr: Brand, Ruhestörung und Hausfriedensbruch

Die Polizei Straßenhaus berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung von drei Einsätzen an Neujahr. ...

Sachbeschädigungen durch Feuerwerk an Silvester

Obwohl der Verkauf von Feuerwerk am Ende des Jahres 2020 offiziell verboten war, kam es an einzelnen ...

Franz Becher: Rückblick und Ausblick auf das Jahr 2021

Unser Mitarbeiter Jürgen Grab bat Bürger um ihre Meinung hinsichtlich des Jahresverlauf 2020 und Gedanken ...

Werbung