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Nachricht vom 11.09.2020    

Standort ATW in Neuwied wird dicht gemacht

Die Nachricht schlug am 9. September ein wie eine Bombe: Der Standort der ATW (Assembly & Test Europe GmbH) in Neuwied mit rund 210 hoch qualifizierten Mitarbeitern wird geschlossen. Fehlende Aufträge und dazu noch die Corona-Krise haben zu dramatischen Verlusten geführt, sodass der Geschäftsführer Udo Panenka am Mittwoch (9. September) dem Betriebsrat und anschließend der Belegschaft die Nachricht von der beabsichtigten Schließung mitteilte.

Das Firmenareal in Neuwied. Foto: ATW

Neuwied. Zwei Tage zuvor sah man gegenüber dem Wirtschaftsausschuss noch keine Veranlassung über eine solche Maßnahme zu sprechen. Auch das Thema Kurzarbeit wurde kategorisch abgelehnt. Ebenso wurden bei der ATW-Tochter KMW in Koblenz kürzlich 16 Stellen abgebaut. Der kanadische Mutterkonzern ATS (Automation Tooling Systems Inc.) lässt sich diese Maßnahmen 24 Millionen US Dollar kosten. Damit hätte man sicher viele Stellen retten können, so der Betriebsrat von ATW. Unter anderem sind 21 Ausbildungsplätze gefährdet.

ATW war lange Jahre ein erfolgreicher Anlagenlieferant für die Automobilindustrie unter anderem wurden hier Getriebemontagelinien für Magna sowie hoch moderne Batteriemontagen für BMW und Daimler/Accumotive hergestellt. Auch ZF, VW, Brose und Vaillant zählten unter anderem zum Kundenkreis. Im Mai 2019 schrieb die Presse noch bei der Einweihung des neuen Gebäudes: „Es muss schnell gehen" - das ist auch jetzt der Slogan bei der geplanten Schließung. Der Betriebsrat vermutet, dass auch massive Defizite im Management zu der jetzigen Situation geführt haben. "Wir würden uns freuen, wenn wir so viele Mitarbeiter und Auszubildende in neue Stellen vermitteln könnten", sagte der Betriebsratsvorsitzende Georg Schäfer. (PM)


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