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Nachricht vom 12.08.2020    

Rechtstreit in Sachen Schulhallenbad Puderbach beendet

Seit 2011 ist das Hallenbad Puderbach wegen gravierender Mängel geschlossen. Der Rechtsstreit zog sich seitdem in die Länge. Diverse Gutachten wurden erstellt, Beweisanträge oder Vorschläge unterbreitet. Mit allen verfügbaren juristischen Mitteln wurde das Verfahren in die Länge gezogen. Nun gibt es eine endgültige Einigung.

Endlich kann die Sanierung beginnen. Foto: Wolfgang Tischler

Puderbach. Die Beteiligten haben hierzu eine gemeinsame, abgestimmte Presseerklärung herausgegeben: "Nachdem im Prozess der Verbandsgemeinde Puderbach gegen die Architekten Fritsch und Kröll vor dem Landgericht Koblenz auch nach acht Jahren und nach erfolgter umfangreicher Beweissicherung kein Verfahrensende greifbar war, haben sich die Parteien - die Verbandsgemeinde, die Architekten und ein beteiligtes Unternehmen - auf eine Vergleichslösung verständigt.

Die Verbandsgemeinde erhält eine bestimmte Summe und erreicht damit vollständige Handlungsfreiheit. Die Verbandsgemeinde ist insbesondere nicht mehr zu einer Durchführung und Abrechnung bestimmter Maßnahmen verpflichtet, wie ein Urteil des Landgerichts zur Folge gehabt hätte. Sie kann vielmehr frei über die Vergleichssumme verfügen. Damit endet der lange Streit."

Der VG-Rat hatte in seiner letzten Sitzung dem Vergleich zugestimmt. Die Planungen für die Sanierung sind angelaufen. Die diversen Ausschreibungen werden aktuell vorbereitet und auf den Weg gebracht. Bürgermeister Volker Mendel schätzt, dass bis Ende des kommenden Jahres die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein könnten. Gleichzeitig wird das Bad energetisch aufgerüstet.
woti


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