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Nachricht vom 28.07.2020    

Modeschmuck versus Juwelier: Lohnt es sich, in hochwertige Schmuckstücke zu investieren?

Die großen Modeketten haben ihn kiloweise im Angebot: Modeschmuck. Oft muss man dort weniger als zehn Euro ausgeben, um sich ein paar neue Ringe, Ketten oder Armbänder zuzulegen. Doch in Zeiten, in denen nachhaltiger Konsum immer wichtiger wird, ist das planlose Kaufen ein Auslaufmodell.

Fotoquelle: pixabay.com

Der Freude über das günstige Schnäppchen folgt nämlich nicht selten die Enttäuschung auf dem Fuße. Das Material splittert schnell, verfärbt sich beim Tragen oder sieht bei genauerem Hinschauen schlichtweg billig aus. Im Falle einer Nickelallergie können sogar gesundheitliche Schäden entstehen. Für ein hochwertiges Schmuckstück aus Gold bezahlt man im Fachhandel hingegen nicht selten mehrere hundert Euro. Dieser Artikel erklärt, wann sich die Investition trotzdem lohnt.

Echtgold, vergoldet oder Silber?
Wenn es darum geht, Schmuck für einen besonderen Anlass auszuwählen, sind viele Kunden schnell überfordert. Das beginnt schon beim Unterschied zwischen den verschiedenen Materialien. Vergoldung bedeutet, dass nur die Oberfläche des Schmuckes mit Gold überzogen wird. Dabei variiert die Legierung, also der Goldanteil. Dementsprechend sind also auch Optik und Qualität verschieden. Je höher der Goldanteil, umso teurer ist das edle Schmuckstück in der Regel.

Dann gibt es noch den Designerschmuck - auch er ist meist deutlich teurer als der Modeschmuck der Kleidungsketten. Dennoch handelt es sich dabei nicht zwangsläufig um Echtschmuck. Der hohe Preis erklärt sich dadurch, dass Designerschmuck oft handgefertigt wird und deutlich mehr Zeit in die Konzeption fließt. Er ist zwar weniger langlebig als Goldschmuck, bietet jedoch vielfältigere Möglichkeiten zur künstlerischen Entfaltung.

Wer nicht auf Echtmetall verzichten möchte, aber weniger Geld zur Verfügung hat, kann auf Silberschmuck zurückgreifen. Dieser ist hochwertig, kostet jedoch nur einen Bruchteil dessen, was man für Goldschmuck ausgeben würde. Letztlich handelt es sich natürlich auch um eine Frage der Optik, welcher Schmuck zu welchem Typ passt. Während Gold eine warme Farbe hat, wirkt Silber eher kühl. Welche Farbe einem besser steht, hängt insbesondere vom Teint und der Haarfarbe ab:

Frühlingstypen mit hellen, rötlichen Haaren und heller Haut schmücken sich gut mit Silber oder Roségold.

Asch- oder dunkelblonden Sommertypen steht Silber oder Weißgold besonders gut.

Zum Herbsttyp, der einen warmen, eher gelblichen Teint und rötliche bis kastanienbraune Haare hat, passt Roségold.

Der Wintertyp schließlich, der sich durch starke Kontraste von dunklen Haaren und olivfarbener Haut auszeichnet, kann kühle Töne wie Silber, Weißgold und Platin gut tragen.

Für wen lohnt sich der Gang zum Juwelier?
In kostenintensiven Schmuck zu investieren, lohnt sich vor allem für Schmuckliebhaber. Kaufen Sie Schmuck direkt beim Juwelier, wenn Sie Ihre Stücke lange tragen und vielleicht sogar an Kinder und Enkelkinder weitervererben wollen. Goldschmuck wird zudem häufig als finanzielle Investition betrachtet, da Gold kaum an Wert verliert. Ist die Legierung über 585, kann man den Schmuck sogar immer wieder einschmelzen, wenn er nicht mehr gefällt. Geringere Legierungen eignen sich jedoch weniger als Rücklage.

Das Manko an Goldschmuck ist, dass die Gestaltungsmöglichkeiten des Materials begrenzt sind. Wer den Schmuck häufig variieren möchte oder ein Teil für einen ganz bestimmten Anlass sucht, für den eignet sich Designerschmuck besser. Bei allzu günstigem Modeschmuck erkennt leider sogar der Laie sofort, dass es sich nicht um echtes Gold oder Silber handelt. Entsprechend billig wirkt er und kann ein ganzes Outfit abwerten. (prm)



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