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Nachricht vom 29.07.2020    

Der Kader beim VC Neuwied steht

Von Eckhard Schwabe

Die Vorbereitungen auf die nächste Spielzeit in der 2. Volleyball Bundesliga Damen Süd beim VC 77 Neuwied schreiten voran. Der Kader steht, Anfang August ist Trainingsbeginn, die Kuriere waren beim Fernsehinterview des Südwestrundfunks aus Mainz dabei und konnten mit den Verantwortlichen sprechen, wie es mit Volleyball in der Deichstadt weitergehen wird.

Geschäftsführer Uwe Lederer im Interview mit dem SWR. Fotos: Eckhard Schwabe

Neuwied. Positive Signale kann der VCN 77 vermelden. Der Kader mit 12 Spielerinnen steht und mit dem Training wird am 3. August begonnen. Einen kleinen „Haken“ gibt es trotz aller positiven Meldungen. Für die Spielzeit 2020/2021 konnten die Verantwortlichen gemeinsam mit Trainer Dirk Groß vier amerikanische Spielerinnen verpflichten, jedoch steht noch nicht fest, ob diese wie geplant am 6. August in Frankfurt landen werden. Die Corona-Vorgaben machen es nicht ganz so einfach, was die Einreise nach Deutschland betrifft.

Raimund Lepki, Vorsitzender des VC Neuwied: „Damit die US-Profispielerinnen einreisen dürfen haben wir einiges an Vorarbeit leisten müssen. So müssen unter anderem Arbeitsverträge vorliegen, die Flüge müssen gebucht und bestätigt sein.“ Lepki weiter: „Wir haben uns mit den Verantwortlichen der VBL (Volleyball Bundesliga) in Berlin in Verbindung gesetzt, damit die Behörden der Einreise zustimmen. Hier zeigt sich das gute Netzwerk zu anderen Vereinen, die gleichfalls auf dem US-Markt Spielerinnen verpflichtet haben. So hilft man sich gegenseitig“, berichtet Lepki.

Uwe Lederer, Geschäftsführer des VCN sieht es positiv in Bezug auf die neuen Spielerinnen: „Die Vorbereitungen für die neuen Spielerinnen haben wir abgeschlossen, die notwendigen Flüge sind gebucht, die Wohnungen sowie die Fahrzeuge für die US-Spielerinnen stehen bereit, ob sie jedoch am Donnerstag nächster Woche auch nach Deutschland einreisen dürfen/können, kann man zum heutigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich sagen.“ Lederer weiter: „Die Einreise ist an viele Faktoren gebunden, dass was wir tun konnten, haben wir getan.“

Der Kader wurde gut verstärkt
Neben bereits etablierten und langjährigen Spielerinnen hat der VCN sich auf dem internationalen Markt nach Verstärkung umgeschaut und ist fündig geworden. „Die US-Spielerinnen werden auf Positionen eingesetzt, die für unser Spiel wichtig sind und es bedarf einer gewissen Einspielzeit, bis die Abläufe soweit sitzen, dass wir beruhigt in die neue Spielzeit gehen können“, so Groß am Dienstag, 28. Juli. Der VCN-Trainer weiter: „Sicherlich haben wir bis zum Spielbeginn am 20. September in Waldgirmes noch etwas Zeit, diese brauchen wir auch. Ich blicke positiv in die kommenden Wochen und freue mich, mit den mir bereits bekannten und den neuen Spielerinnen trainieren zu können.“ Was das Training angeht wurden nach Aussage von VCN-Vorsitzenden Lepki in Absprache mit Trainer Groß in Koblenz zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für die Spielzeit 2020/2021 gesucht und gefunden.

Finanzielle Sicherheit
Im Bereich der Sponsoren konnte Geschäftsführer Uwe Lederer trotz der Corona-Pandemie positives vermelden. „Auch wenn einige Sponsoren zum Ende der letzten Spielzeit ihr Engagement nicht verlängert haben, konnten wir für die neue Spielzeit dieses kompensieren und erfreulicher Weise auch neue Sponsoren gewinnen.“

Nachwuchs
Auch in Sachen Nachwuchs tut sich einiges, so VCN-Vorsitzender Raimund Lepki: „Mit der SG Andernach-Neuwied haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit und wollen gemeinsam die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung vorantreiben, denn nur gemeinsam kann man etwas erreichen“, so Lepki.

Angesprochen auf die kommende Spielzeit äußert sich Lepki: „Wir müssen planen, als ob nichts wäre und das in allen Bereichen. Von diesem Masterplan abzuweichen oder diesen zu verändern ist für den laufenden Spielbetrieb einfacher, als wenn wir gleich mit einem abgespeckten Plan in die Spielzeit gehen. So wurden durch den Verein sechs zusätzliche Hallentermine als Ausweichtermine geblockt, da man jetzt nicht abschätzen kann, ob durchgehend gespielt werden kann oder wir eine Unterbrechung bekommen“, erklärte Lepki.

Zuschauer bei den Heimspielen?
Nach heutigem Stand, können aufgrund der Hygienevorgaben maximal 47 Zuschauer die Heimspiele der Deichstadtvolleys verfolgen. Das ist natürlich neben dem finanziellen Aspekt auch für die Spielerinnen des VCN in gewisser Weise ein Manko, denn die Stimmung bei den Heimspielen ist bekannt und in Teilen berüchtigt. Haben die Zuschauer ihre Mannschaft schon so frenetisch angefeuert und unterstützt, dass verloren geglaubte Spiele zu einem Sieg für die Deichstadtvolleys dank genau dieser Unterstützung gedreht wurden.

Der Kader der Deichstadtvolleys für die Spielzeit 2020/2021
Sarah Kamarah Außenangriff,
Maike Henning Außenangriff,
Zoe Liedtke Außenangriff,
Lisa Guillermard Diagonal,
Lena Hoffmann Mittelblock,
Hannah Dücking Außenangriff,
Anne Hauck Zuspiel,
Kaya Schulz Außenangriff,
Anna Maria Church Libera,
Rachel Anderson Mittelblock,
Isabelle Marciniak Zuspiel,
Amanda Brown Mittelblock

Trainer: Dirk Groß
Co-Trainer: Ralf Monschauer
Physiotherapie: Lennard Wroblowsky
Scout: Marcel Frisch

Alles in allem stehen die Zeichen für die kommende Spielzeit auf „GO“ und alle können es kaum erwarten an die Leistungen der letzten, abgebrochenen Spielzeit anzuknüpfen. Belegte man mit Tabellenplatz vier mit einem Punkt Unterschied zum Zweitplatzierten einen guten Tabellenplatz. Die kommende Saison lässt auf eine ähnlich erfolgreiche Spielzeit hoffen und der Blick geht, auch wenn nur mit einem Auge, durchaus in Richtung 1. Volleyball-Bundesliga.
Eckhard Schwabe


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