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Nachricht vom 02.06.2020    

Waldbrand bei Neustadt: Feuerwehr rettet Fuchs vor Flammentod

Am frühen Dienstagnachmittag (2. Juni) wurde die freiwillige Feuerwehr Neustadt/Wied, gegen 14.50 Uhr, durch die Leitstelle Montabaur, zu einem Waldbrand alarmiert. An der Landstraße 255 in der Gemarkung Wölsreeg war, auf rund 1000 Quadratmetern, abgelagertes Astwerk und die angrenzende Böschung in Brand geraten.

Fotos: Feuerwehr VG Asbach (3) und kkö

Neustadt/Wied. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war bereits eine Fläche von 1.000 Quadratmeter von den Flammen betroffen. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung wurden sofort weitere Einheiten alarmiert. Die zuerst eintreffenden Kräfte bauten mit den beiden Tanklöschfahrzeugen aus Neustadt links und rechts der Flammen sogenannte Riegelstellungen auf, um ein Weiterlaufen des Brandes und damit den angrenzenden Wald zu schützen.

Die Besatzung des Schlauchwagens erhielt den Auftrag eine Wasserversorgung vom nächsten Hydranten bis zur Einsatzstelle aufzubauen. Das Tanklöschfahrzeug aus Vettelschoß (VG Linz) wurde als Puffer eingesetzt, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen. Im Verlauf des Löscheinsatzes gelang es den eingesetzten Kräften einen Fuchsbau so weit freizulegen, dass der Fuchs dem Feuer entfliehen konnte.

Tim Wessel, Pressesprecher der Feuerwehr VG Asbach, nannte es ein Glück, dass es Windstill sei. Wind hätte die Flammen vermutlich, so Wessel, angefacht und die Löschmaßnahmen erheblich erschwert. Zum Abschluss wurde das Astwerk mit einem Bagger, der von einem Privatunternehmen zur Verfügung gestellt wurde, auseinander gezogen. Die teilweise glimmenden Reste wurden mit Wasser, dem Netzmittel beigemischt wurde, abgelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die gesamte Fläche dann auf eventuelle Glutnester kontrolliert.

Die Feuerwehren waren unter Leitung des Wehrleiters der VG Asbach, Arnold Schücke, mit rund 35 Kräften im Einsatz. Während des Einsatzes standen zunächst der Regelrettungsdienst und dann eine Teileinheit der SEG des Kreises bereit. Über die Höhe des entstandenen Schadens gibt es derzeit keine Informationen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (kkö)


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