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Nachricht vom 28.04.2020    

Neues vom Verschönerungsverein in Harschbach

Für den Verschönerungsverein in Harschbach fängt wie für viele Vereine der Region das Jahr 2020 nicht leicht an. Alles was geplant war, oder noch geplant werden sollte wurde mit einem Mal durch die Auflagen wegen der Corona Pandemie über den Haufen geworfen. Müll gesammelt wurde trotzdem.

Lag einfach so am Waldweg. Fotos: privat

Harschbach. Die Jahreshauptversammlung ist bis auf weiteres verschoben und als nächstes stand die jährliche Müllsammelaktion zur Säuberung der Straßen und Wege um den Ort auf dem Programm. Schnell war klar, in gewohnter Art und Weise konnte diese Aktion nicht stattfinden, aber ausfallen lassen war keine Option. Schließlich beseitigt sich der Unrat nicht von selbst und es kommt auch ständig neuer dazu.

Die Lösung: Der Verschönerungsverein hat vor einigen Monaten eine WhatsApp Gruppe für Harschbacher sowie ehemalige erstellt, und auch auf Facebook verfolgen einige die Aktivitäten des Vereins. Die Harschbacher wurden also aufgerufen, im Rahmen der Möglichkeiten (trotz Corona Auflagen) die Straßen und Wege sauber zu halten und der Container wurde wie in jedem Jahr bereitgestellt.

Die Resonanz auf diese Alternative zur gewohnten Aktion war groß genug um einige Harschbacher zu animieren die Sache anzugehen, ohne Traktoren und große Gruppen mit Kind und Kegel die Gemeinde auch in diesem Jahr von Unrat zu befreien. Am Ende sind einige große Säcke Müll und vor allem sehr viele Glasflaschen dabei gesammelt worden.

Das zeigt, was trotz "social distancing" dank ein wenig Vernetzung so alles möglich ist. Der Verschönerungsverein möchte zukünftig noch mehr Harschbacher in der WhatsApp-Gruppe zusammenbringen, um die Kommunikation und Organisation untereinander schnell und einfach für alle zu gestalten.

Bei Interesse:

WhatsApp Gruppe Harschbach Kontakt: Vorsitzender VVH; Marcel Gehrke, Mobil 0176/96605848.
Facebook: https://m.facebook.com/VVHarschbach



In diesem Zusammenhang möchte der Verschönerungsverein Harschbach darauf hinweisen, dass gerade von Glasflaschen und den Scherben, die entstehen können, eine nicht zu verachtende Gefahr für Mensch und Tier ausgeht.

Nicht zuletzt landen die Flaschen häufig in den Straßengräben in Waldnähe sowie auf den an die Straßen grenzenden Weideflächen des Kochhofs. Die Scherben stellen damit nicht nur eine Waldbrand Gefahr dar sondern schaden auch den Wildtieren sowie den Milchkühen, die sich an den Flaschen schwer verletzten können.

Es sind also ALLE aus der Umgebung der umliegenden Orte dazu aufgerufen, in Zukunft überhaupt keinen Abfall aus dem Auto heraus in den Straßengraben zu entsorgen. Jeder hat Zuhause eine Mülltonne. (PM)


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