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Nachricht vom 20.04.2020    

Konflikte zwischen Radfahrern und Wanderern auf Pfaden im Naturpark Rhein-Westerwald

An den letzten Wochenenden, bei herrlichem Wetter, konnte man auf den Straßen und Waldwegen im Naturpark Rhein-Westerwald unzählige Radfahrer/innen sehen. Um den Frühlingswald zu erkunden, ist dies eine großartige Art der Fortbewegung.

Nicht alle Wege im Wald sind für Radfahrer freigegeben. Symbolfoto

Dierdorf. Die meisten Radfahrer blieben, bei der Ausübung ihres Hobbys auf den festen Wegen. Aber einige fuhren auch auf schmalen Pfaden. Auf diesen kam es dann zu teils gefährlichen Begegnungen mit anderen Waldbesuchern, die zu Fuß unterwegs waren. Solche Pfade sind aber den Wanderern vorbehalten und für Radfahrer gesperrt.

Das Landeswaldgesetz sieht in der Befahrung mit Rädern außerhalb von Straßen und Waldwegen eine Ordnungswidrigkeit nach § 22 Absatz 3. Ein Waldweg ist ein, nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmeter, dauerhaft angelegter oder naturfester Wirtschaftsweg, der für den forstwirtschaftlichen Verkehr mit PKW und LKW geeignet und bestimmt ist. Fußwege- und pfade, Rückegassen und Maschinenwege sind keine Waldwege im Sinne des Landeswaldgesetzes. „Wir appellieren an die Einsicht aller Radfahrer, solche Pfade zukünftig nicht mehr zu befahren“, schreibt die Forstverwaltung Dierdorf in einer Presserklärung. .


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Kommentare zu: Konflikte zwischen Radfahrern und Wanderern auf Pfaden im Naturpark Rhein-Westerwald

1 Kommentar

Einerseits sind es die modernen E-Bikes, die das Befahren der steilen Pfade für Extremfahrer weithin erleichtern und noch attraktiver gestalten, andererseits ist es die weitreichende Inventarisierung der Natur durch touristische Wanderwege sowie die Kommunikation über moderne Medien, was zu den Belastungen von Erholungssuchenden und auch der Wegebeschaffenheit an sich führt. Extrem ist das z. B. auch auf dem Rheinsteig zwischen der Rheinbrohler Ley und Hammerstein. Neben den im Steilhang mühsam vom Ehrenamt angelegten Treppenstufen erodiert der Boden mit tiefen Rinnen - und das alles in geschützten Biotopen. Hier nutzt kein Appell, hier müssen Verbotsschilder hin und besser noch konstruktive Hindernisse. Produkte unserer wohlhabenden Freizeitgesellschaft lassen der Natur und Ruhe suchenden Menschen immer weniger Spielräume - und das auch besonders im Naturpark, der explizit die "Erholung in der Stille" ermöglichen soll. Hier gibt es Regelungsbedarf.
#1 von Günter Hahn, am 21.04.2020 um 10:32 Uhr

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