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Nachricht vom 13.04.2020    

Kreis Neuwied hat landesweit dichtestes Netz von Corona-Ambulanzen

Der Landkreis Neuwied besitzt mittlerweile landesweit das dichteste Netz von Corona-Ambulanzen! Innerhalb kurzer Zeit konnte hier gemeinschaftlich mit den Hausärzten/ Fachärzten in den jeweiligen Regionen auf freiwilliger Basis, gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied eine intakte Infrastruktur aufgebaut werden.

Landrat Achim Hallerbach: "Kreis Neuwied hat landesweit dichtestes Netz von Corona-Ambulanzen." Foto: privat

Neuwied. „Vor wenigen Wochen konnten wir mit der Fieber-Ambulanz in der Stadt Neuwied den Grundstein legen für eine erste Anlaufstelle. Zahlreiche Gespräche mit den Hausärzten, mit Unterstützung der Bürgermeister vor Ort und Begleitung der Kassenärztlichen Vereinigung, entstanden die ersten Corona-Ambulanzen in Asbach und Bad Hönningen. Es folgten dann Ehlscheid (VG Rengsdorf), Neuwied, Vettelschoß (VG Linz) und werden nun mit Rheinbreitbach (VG Unkel) sowie Puderbach eins der dichtesten Versorgungsstrukturen für Corona-Patienten im Landkreis Neuwied haben. Und nach Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung RLP stehen wir damit an der Spitze der landesweiten Entwicklung“, erklärte Landrat Achim Hallerbach am Ostermontag. Dies war neben der Fieber-Ambulanz ein weiterer wichtiger Schritt für eine gute Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Warum Fieberambulanzen?

Neben einer Entlastung der Hausarztpraxen, werden insbesondere unsere die Krankenhäuser im Landkreis entlastet. Dies ist ein wichtiges Ziel der strategischen Planung, die Ambulanzen der Krankenhäuser frei zu halten, damit sich die Häuser planungstechnisch vorbereiten können.

Was heißt das konkret?
Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Wochen Operationspläne angepasst, nur noch die wichtigen Operationen durchgeführt, elektive Patienten nach Hause entlassen, den Bereich für Intensivbehandlungen ausgebaut und Beatmungsplätze aufgestockt. Ferner wurde Personal umgeschichtet und kurzfristig auf die Intensivpflege geschult und ausgebildet. Hallerbach: „Wir haben Zeit geschaffen und auch gewonnen, um stationäre Kapazitäten in den Krankenhäusern zu schaffen. Dies war nur möglich, weil wir frühzeitig mit den Planungen und Umsetzungen begonnen haben, und wir damit in eine bürgerorientierte Versorgungsstrategie investiert haben.“



Aufgabe der Corona-Ambulanz: Behandlung von Patient/innen
Teams aus freiwilligen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten errichten mit Unterstützung der Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz Corona-Ambulanzen. Die Aufgabe dieser Institutionen ist es, Patient/innen mit respiratorischen Beschwerden, also Beschwerden der Atemwege, Personen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion sowie am Coronavirus Erkrankte zu behandeln.

Aufgaben und Ziel
Die Ärztinnen und Ärzte untersuchen die Erkrankten und stellen Atteste sowie Rezepte aus. Sie entscheiden auch, ob eine Einweisung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung nötig ist. Ziel der Corona-Ambulanzen ist eine adäquate Behandlung von Patientinnen und Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen. Außerdem sollen die oben aufgeführten Patientengruppen aus dem Regelbetrieb der Praxen herausgehalten sowie Hausarztpraxen und die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet werden.

Nur nach telefonischer Anmeldung

Für das Aufsuchen einer Corona-Ambulanz ist zwingend eine vorherige telefonische Anmeldung erforderlich.

Mit dem diesem Link kommen Sie auf die Internetseite des Landkreises mit einer Übersichtskarte aller Standorte, inklusive der Krankenhäuser. Hier finden Sie die Kontaktdaten und wichtige Informationen (Versorgungsnetzwerk Kreis Neuwied)

Dritte Landesverordnung zur Änderung der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 1. April 2020






Mehr dazu:   Coronavirus  
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