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Nachricht vom 05.03.2020    

ADAC Luftrettung mit Rettungshubschraubern zu 7.941 Einsätzen gestartet

Häufig sieht und hört man „Christoph“ über dem Westerwald fliegen. Dann ist wieder die gemeinnützige ADAC Luftrettung mit einem ihrer Rettungshubschrauber unterwegs. Diese sind im Jahr 2019 in Rheinland-Pfalz zu 7.941 Einsätzen gestartet.

Symbolfoto

Region. Damit übertreffen die fliegenden Gelben Engel mit täglich rund 20 Notfällen das hohe Niveau des Vorjahres (7.474). Einsatzursache Nummer eins waren bundesweit bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 48 Prozent wieder internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In 14 Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) und in 17 Prozent zu Freizeitunfällen (Sport- und häusliche Unfälle) gerufen. Bei zwölf Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache.

In der Liste der Einsatzorte in den Bundesländern liegt Rheinland-Pfalz hinter Bayern (12.557 Einsätze) auf Platz 2. Hier betreibt die ADAC Luftrettung fünf Stationen. Dabei leistete Christoph 10 in Wittlich 2.186 Einsätze, gefolgt von Christoph 23 in Koblenz (2.088), Christoph 5 in Ludwigshafen (1.714), und Christoph 77 in Mainz (1.567). Der seit September 2019 in Eßweiler stationierte Christoph 66 flog im abgelaufenen Jahr 386 Einsätze. Daneben leisten weitere Stationen der ADAC Luftrettung wie Christoph 15 in Saarbrücken und Christoph 25 in Siegen Rettungseinsätze in Rheinland-Pfalz.

Gerade in ländlichen Regionen, wo es oft an Notärzten mangelt, ist der Rettungshubschrauber häufig der schnellste und einzige Weg, den Notarzt zeitgerecht zu schwerverletzten oder kranken Menschen zu bringen – und diese schonend in eine geeignete Klinik zu transportieren.




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Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung, die ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung ist, mehr als 1.000 Personen – darunter rund 160 Piloten, etwa 230 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 580 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2019 rund 3,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH:
Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen beziehungsweise seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.


Mehr dazu:   Blaulicht  
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