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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 12.07.2019 - 21:11 Uhr    

Haus bauen – Anteil der Fertighäuser in Deutschland steigt weiter

Der Begriff Fertighäuser bezeichnet im Allgemeinen ein Haus, das zumindest in Teilen bereits vorgefertigt ist. Diese Teile werden zum Baugrundstück transportiert und dort endmontiert. Diesen kurzen, planbaren und relativ stressfreien Weg, nehmen immer mehr Bauherren in Deutschland in Anspruch.

Foto und Quelle: kul2r@pixabay.com

Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) betrug der Anteil an genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2018 19,6 Prozent. Das heißt, Inzwischen ist fast jedes fünfte Haus, das in Deutschland erbaut wird, ein Fertighaus. Bereits im Jahr 2003 konnte die Fertigbau-Branche einen Zuwachs an gebauten Häusern von 9,7 Prozent verzeichnen. Nach wie vor steigt die Anzahl der neuen Bauverträge.

Ökologische Vorteile

Für viele, die ihr erstes eigenes Haus bauen wollen, ist das Schonen der Umwelt eine wichtigstes Entscheidungskriterium. Die modernen Fertighäuser bestehen heutzutage zu einem großen Teil aus Holz. Es ist nicht nur leichter und belastbarer als andere Baustoffe, sondern besitzt zu dem auch sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Im Sommer schützt der Baustoff vor Überhitzung und während der kalten Jahreszeit verhindert er den Wärmeabfluss aus den Räumen und senkt somit die Heizkosten. Auch die Regulation der Luftfeuchtigkeit wird von dem verarbeiteten Holz übernommen, da es viel Luftfeuchtigkeit aufnehmen, aber auch schnell und fast vollständig wieder abgeben kann. Das sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima, sofern es auf die Stoffe des Innanbaus abgestimmt ist.

Da Fertighäuser vormontiert auf dem Baugrundstück ankommen, ist es von Vorteil, dass der Baustoff ein geringes Gewicht aufweist. Dies ist einer der Hauptgründe, wieso Holz als Baustoff bei Fertighäusern in Anspruch genommen wird. Der Transport zur Baustelle ist durch das geringe Gewicht überhaupt erst möglich und gestaltet dies einfacher.

Fertighäuser heute – individuell planbar

Fertighäuser sind heutzutage langlebig, individuell planbar und in vielen modernen und verschiedenen Varianten zu erwerben. Als Ein- oder Zweifamilienhaus, als Bungalow oder als Smart Home, all diese Varianten können von den Bauherren selbst bestimmt werden. Selbst bei den Dachformen und Fassadenvarianten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bei der Planung des Hauses kann jeder noch so ausgefallene Wunsch eingebracht werden, die von einem Architekten auf die Durchführung überprüft werden Somit machen Fertighäuser ihr Image wett und werden in allen Altersklassen immer beliebter.

Die Bauweise der Holzbauten ist nicht mehr nur auf Ein- oder Mehrfamilienhäuser beschränkt, sondern geht sogar noch weiter. In Deutschland sind heutzutage bereits Stadthäuser und Hochhäuser als Fertighaus präsent. Das Vordringen in diese Baugruppen ist ein weiteres Zeichen für den steigenden Trend und die Beliebtheit des Fertighauses.

Der Bungalow als Fertighaus

Im Bereich des Fertigbaus sind zum Beispiel Bungalows sehr gefragt. Dies sind eingeschossige Gebäude, welche den Vorteil der Barrierefreiheit mit sich bringen. Somit ist der Bau eines Bungalows, im Hinblick auf den demografischen Wandel, welcher auf einen höheren Altersdurchschnitt zu geht, eine günstige Alternative zum barrierefreien Umbau des Eigenheims – zumal die Planung individuell gestaltet werden kann und der Bau des Fertighaus-Bungalows, gerade für ältere Menschen, eine Erleichterung darstellt.



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