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Nachricht vom 26.06.2019 - 16:48 Uhr    

Landfrauen besuchen den Spreewald

Kürzlich fuhren 26 Landfrauen und ein Mann Richtung Osten. Ihr Ziel war Cottbus und der Spreewald. Südöstlich von Berlin erstreckt sich diese geheimnisvolle Flusslandschaft. Eine Region mit mehr Wasser als Land wie aus dem Märchen. Dort beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln. Dies ist der Spreewald.

Die Landfrauen waren im Spreewald unterwegs. Foto: Privat

Kreis Neuwied. Gutgelaunt wurde auf halber Strecke das traditionelle Landfrauen-Frühstück eingenommen, bevor es weiter Richtung Cottbus ging. Nach dem Zimmerbezug wartete ein Stadtführer auf die Reisenden, der ihnen einen ersten Eindruck dieser zweitgrößten Stadt Brandenburgs vermittelte.

Am nächsten Morgen ging es, gut gestärkt durch ein leckeres Frühstück, mit diesem Stadtführer wieder auf Tour. Das Ziel waren dort die Fürst Pückler Landschaften in Bad Muskau in der Lausitz. Erschaffen von Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau, ein Park im englischen Stil. Er beeindruckte durch alten Baumbestand, große Parkwiesen und belebende Wasserläufe. 830 Hektar groß, beidseitig an der Neiße gelegen, liegt der größte Teil des Parks in Polen.

Und so machten die Landfrauen und der Landmann einen kurzen Abstecher ins Nachbarland. Das nächste Ziel an diesem Tag war die Geschichte dieser Confiserie. Natürlich bekamen die Teilnehmer auch Schokolade als Getränk und als Praline zum Probieren. Ein wahrer Genuss für alle. Und so machten sich einige Köstlichkeiten auf den Weg in den Kreis Neuwied. Eine Stadtrundfahrt beendete diesen Tag.

Den nächsten Tag verbrachte die Reisegruppe bei einer vier stündigen Kahnfahrt, mit Aufenthalt im Dorf Lehde. Dabei bekamen alle einen Eindruck vermittelt, wie man lebt, wenn alles mit einem Kahn bewältigt werden muss. Weiter ging es nach Lübbenau, ein entzückendes Städtchen mit kleinen Geschäften und Cafes. Bei 34 Grad und Sonnenschein pur schmeckte ein Eis oder ein kühles Getränk nochmal so gut.

Der vierte Tag stand unter dem Motto „Spreewald-Tour mit Reiseleitung“. Zuerst besuchten die Reisenden den Gemüsebauer Mich, wo alle einen Einblick in dessen Betrieb erhielten. Auf 40 Hektar Land wird dort überwiegend Spargel, Gurken und Kartoffeln angebaut, aber auch Meerrettich, Getreide, Möhren und Zwiebeln. Die nächste Station dieser Rundfahrt war Vetschau und dort der Bauer Ricken. Hier stärkten sich die Teilnehmer bei einem Spargelessen. Auf der Kurort-Route ging es weiter nach Straupitz. Dort wurde eine kurze Rast an der Holländermühle gemacht, bevor es weiter Richtung Lübben ging. Diese Stadt ist bekannt durch den Kirchenlieddichter Paul Gerhardt. Bei „Gurken-Paul“ konnten verschiedene eingelegte Gurken probiert werden. So zum Beispiel mit Curry, Pfeffer, Meerrettich oder Chili, bevor es weiter nach Cottbus ging.

Und da war er da – der Abreisetag! Gut gelaunt ging es wieder in den Kreis Neuwied zurück. Eine tollte Tour mit vielen Eindrücken, Sehenswürdigkeiten und viel Sonnenschein ging zu Ende. Am Nachmittag waren die Landfrauen und der Landmann wieder an ihren Ausgangspunkten angekommen.



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