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Nachricht vom 19.05.2019    

SPD Oberbieber zieht Wahlkampf-Resümee

Da sich der Wahlkampf der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen mit dem nahenden 26. Mai dem Ende zuneigt, möchte der SPD Ortsverein Oberbieber ein Resümee ziehen. „Wir waren ehrlich erschrocken von dem scharfen Umgangston, der dieses Jahr an den Tag gelegt wurde." bedauert Ingrid Ely-Herbst. Zum ersten Mal sah man sich im Ortsverein mit vagen Behauptungen, aber auch gezielten Falschaussagen konfrontiert.

Die Oberbieberer SPD zieht Bilanz: Ingrid Ely-Herbst, Franklin Fleischhauer, Maren Dümmler, Jürgen Teutloff (parteilos), Klaus Rockenfeller (parteilos), Frank Sterz, Lana Horstmann (von links).

Neuwied-Oberbieber. „Bei allem Respekt für jeden, der sich engagiert und einsetzen möchte, sollte man doch immer ehrlich bleiben und anständig miteinander umgehen. Polemik bringt allen für unser Oberbieber recht wenig" ergänzt die Vorsitzende Lana Horstmann „aber dies gehört wohl leider mittlerweile zum `guten Ton´."

„Wie soll mit einem solchen Start eine gute Zusammenarbeit in den späteren Gremien stattfinden können, wenn vorher à la Trump agiert wurde?" ergänzt Maren Dümmler fragend. Selbstverständlich werden in einem Wahlkampf die verschiedenen Positionen der Parteien kontrovers vertreten, dennoch stellt Ingrid Ely-Herbst fest, dass sie in 30 Jahren nicht so viele persönliche Angriffe hinnehmen musste, wie in letzter Zeit. „Ich bin aber weiterhin motiviert und es gibt auch genug Menschen, die sehen, was alles voran gebracht wurde. Der Umgangston stimmt mich dennoch nachdenklich, aber anstatt ebenso mit fragwürdigen Vorwürfen zu agieren, möchte ich ehrliche, transparente Politik machen und nur Versprechungen abgeben, die gehalten werden können. Dazu gehören keine anonymen Flugblätter, aber auch der Ausbau der Straße zum Stausee, der nun vielfach in der Presse rauf und runter diskutiert wurde. Ich möchte an der Stelle nur loswerden, dass es uns als SPD Oberbieber letztes Jahr im August ein Anliegen war, die Bürger über die Pläne eines Mehrgenerationenplatzes zu informieren. Die berechtigte Diskussion um das zu befürchtende verstärkte Verkehrsaufkommen hat letztlich das Thema Straßenbau erneut gefordert. Ich habe es aufgegriffen und öffentlich für eine Unterschriftenaktion geworben – das der SPD das Thema über Jahre nicht neu ist lässt sich auch im Ratsinformationsdienst für jeden zugänglich verfolgen. Für uns ist der Ausbau der Straße eine zwingende Voraussetzung für den Mehrgenerationenpark. Mein Aufruf stieß damals nicht bei allen Beteiligten auf große Resonanz, dafür hat das Thema aber nun ja im Wahlkampf bei allen Parteien anscheinend ihren Sinn und Zweck erfüllt."

Die Kandidaten für den Ortsbeirat der SPD Oberbieber stehen auch weiterhin für einen offenen, fairen und direkten Dialog zur Verfügung, wie es bisher parteiübergreifend war. „Das knappe Budget und teils langen Zeiten bis zur Umsetzung von Beschlüssen sind eine Herausforderung, aber ich bin auch zukünftig bereit Projekte voranzutreiben und da wo es hakt, nachzuschärfen", so Ingrid Ely-Herbst.

Somit ist es auch zukunftsweisend im Hinblick auf die 1000 Jahr Feier von Oberbieber selbstverständlich, dass Ingrid Ely-Herbst, Jürgen Teutloff und Klaus Rockenfeller hierzu bereits tatkräftig in der Vorbereitung des Festaktes stecken und damit verbunden auf die weitere Umsetzung des beschlossenen Stadtteilkonzeptes beharren, welches die Verschönerung des Luisenplatzes in der Dorfmitte beinhaltet. „Aber unabhängig von politischen Mandaten oder auch aktuellem Wahlkampfgetöse sind viele von uns in die Vereinsaktivitäten, vom Karneval bis zum VfL, vor Ort eingebunden. Dies ist ein wichtiges und dauerhaftes Engagement für Oberbieber und zwar über Parteigrenzen hinweg." fügt Frank Sterz hinzu.

Entgegen mancher Behauptung , "es sei nichts passiert in den letzten 10 Jahren", hat die SPD mit Nachdruck daran gearbeitet, dass knappe Budget bestmöglich zu verwenden und wurde mit ihre Vorschlägen sowie daraus resultierenden einstimmigen Beschlüssen, parteiübergreifend , darin bestärkt. Somit können die Oberbieberer hoffentlich bald einen öffentlichen Bücherschrank auf dem Lila Platz nutzen. „Aber wer sich beispielsweise auch die Spielplätze im Schauinsland und der Hochstraße anschaut, weiß das sich etwas getan hat", ergänzt Ingrid Ely-Herbst.

(Pressemitteilung des SPD-Ortsverbandes Oberbieber)


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