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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 11.03.2019 - 15:51 Uhr    

Wasserschaden: Schnelle Hilfe gegen Feuchtigkeit

Die eigene Wohnung ist für die meisten Menschen ihr Rückzugsort vom hektischen Alltag. Doch ganz gleich, wie umsichtig man sich in seinen vier Wänden verhält: Ein Wasserschaden kann trotzdem jederzeit passieren. Löst sich etwa eine Dichtung an der Waschmaschine, steht man innerhalb kürzester Zeit inmitten einer riesigen Wasserpfütze. Dann ist schnelles Handeln gefragt.

Bildrechte: Flickr Tap Eelke CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Zwar rüsten Hersteller von Wasch- und Spülmaschinen ihre Modelle mittlerweile fast durchgehend mit Schläuchen mit Aquastopp aus, doch auch die Armaturen im Bad oder in der Küche können lecken und Rohre können platzen - und das nicht nur in der eigenen Wohnung. Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind die Kosten für Wasserschäden im Jahr 2017 mit 2,6 Milliarden Euro auf ein Rekordniveau gestiegen.

Die Ursachenstatistik (PDF) des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IfS) für die Jahre 2003 bis 2017 zeigt jedoch, dass Rohrbrüche mit 20 Prozent nicht die Hauptursache für Wasserschäden in der Wohnung waren. In 25 Prozent der Fälle verursachten poröse Verbindungsstücke oder Dichtungen den Schaden, gefolgt von defekten Bauteilen oder Geräten mit 24 Prozent. In fast 40 Prozent passierten Schäden durch Wasser aufgrund von Installationsfehlern - weil beispielsweise das erforderliche Fachwissen fehlte.

Maßnahmen gegen Feuchtigkeit

Wird man von einem Wasserschaden überrascht, gilt es vor allem, die Ursache des Wasserschadens herauszufinden und zu beheben, damit nicht noch mehr Wasser in die Wohnung läuft. Dafür sollte man einen Experten rufen statt die Reparatur selbst durchzuführen. In vielen Fällen ist der Auslöser - zum Beispiel eine defekte Fußbodenheizung oder Bauschäden - für das ungeschulte Auge nur schwer zu erkennen.

Als erstes sind im Verteilerkasten unverzüglich die Stromsicherungen für das betroffene Zimmer rauszudrehen! Mit Handtüchern, Eimern und Schüsseln lässt sich dann das Wasser provisorisch auffangen. Ist die Ursache des Wasserschadens behoben, muss die Wohnung gründlich getrocknet werden, damit sich kein Schimmel bildet. Große Möbel sollten aus dem betroffenen Raum entfernt werden, so kann die Luft besser zirkulieren. Wer in anderen Zimmern oder im Keller keinen Platz dafür hat, kann die Möbel auch bei einem Anbieter von Lagerflächen wie Boxie24 einlagern. Das Unternehmen holt die Möbel sogar direkt zu Hause ab.

Ist der Raum leer, prüft im besten Fall ein Sachverständiger, wie weit das Wasser in die verschiedenen Bodenschichten vorgedrungen ist. Falls erforderlich können Schläuche durch Kernbohrungen in die Tiefe gelegt werden und dort mit Hochdruck vorgetrocknete Luft hineinblasen. Ist lediglich der Raum selbst feucht, werden sogenannte Kondensationstrockner eingesetzt. Sie saugen die feuchte Raumluft ein, die Feuchtigkeit wird in Wasserbehältern zurückgehalten und die getrocknete Luft wieder an die Umgebung abgegeben. Die Geräte sind ziemlich laut, aber sehr effizient. Man kann sie in Baumärkten mieten.

Ist die Wohnung trocken und - falls es notwendig war - saniert, kann man die Möbel wieder einräumen. Allerdings sollte man in den Wochen danach verstärkt stoßlüften und heizen, damit sich Feuchtigkeit nicht wieder festsetzt. Danach kehrt Ruhe ein und man hat seinen Rückzugsort wieder für sich.



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