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Nachricht vom 02.03.2019    

Altes Spritzenhaus Dierdorf-Giershofen - FWG fragt

Mitglieder der FWG Dierdorf haben sich vor Ort getroffen. Gespannt wartet Helmut Neuer nun darauf zu erfahren, wie die Ergebnisse der Ausschreibung sind. „Die Aufträge müssen ja vom Stadtrat vergeben werden, bevor es losgehen kann“, sagte er. Dies schreibt die FWG in einer Pressemitteilung.

Foto: Rolf Scheyer, FWG

Giershofen. Wir haben diesbezüglich bei der Stadt Dierdorf nachgefragt. Von dort ist zu hören, dass die Verbandsgemeinde-Verwaltung bei acht Gerüstbauern Preise abgefragt hat und den Auftrag freihändig an den günstigsten Bieter für rund 2.100 Euro vergeben hat. Bis 5.000 Euro können Aufträge ohne Mitwirken des Stadtrates vergeben werden, wenn die Maßnahme, wie in diesem Fall, im Haushalt eingestellt ist. So sieht es die Satzung vor.

„Weitere Ausschreibungen für die Sanierung müssen noch erfolgen“, informiert Stadtbürgermeister Thomas Vis. Neuer (FWG) will sich auch genau informieren, wie die erheblichen Risse im Mauerwerk geschlossen werden. Michael Seidel (Mitglied im Ortsbeirat Giershofen) weist darauf hin, dass auch der Ortsbeirat noch zur späteren Nutzung beraten wird. Wir berichteten.



Hans Hermann Scheyer (Bürgermeisterkandidat FWG) bedauert, dass Vertreter aus dem Stadtrat, der Ortsbeirat und Vertreter der Arbeitsgruppe nicht zum offiziellen Pressefoto mit Bürgermeister und Architekten geladen wurden. ,,So geht man nicht mit den Bürgern um, die sich auf der untersten Ebene der Kommune in ihrer Freizeit einbringen“, monierte Scheyer in der Pressemitteilung. (woti)




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Kommentare zu: Altes Spritzenhaus Dierdorf-Giershofen - FWG fragt

2 Kommentare

Am 23.2.19 war den Stadtratsmitgliedern Helmut Neuer und Rolf Scheyer (FWG) von einer Vergabe nichts bekannt. Die telefonische Nachfrage bei der Stadt (AB) vom Vortag blieb bis 2.3.19 (Anruf durch Herrn Vis) unbeantwortet. Unser Artikel war korrekt verfasst. Der Hinweis auf die Recherche konnte am Schluß stehen, und mußte nicht unseren Artikel "zerreißen".
Die Vergabe von Aufträgen bis zur Höhe von 10.000,- Euro - und Aufträge die im Haushaltsplan stehen bis zur Höhe von 15.000,- Euro - hat der Stadtrat der Stadt Dierdorf seinem Hauptausschuß zur Vergabe übertragen. So steht es in der Hauptsatzung, für jeden zugänglich veröffentlicht. Nachfragen beim Bürgermeister waren dazu nicht notwendig. Es ist noch anzumerken, daß der Hauptauschuß aber weder einen Vergabevorschlag hat, noch die Vergabe durch den Haupausschuß erfolgte. Ob in diesem Fall - wie von Ihrer Redaktion beschrieben - die Verbandsgemeinde bis 5000,- Euro sogar völlig ohne Mitwirken der Stadt-Gremien vergeben kann, werden wir als Stadträte selbst noch recherchieren. Eine Klärung auch unter unserer Mitwirkung wäre in jedem Fall angebracht gewesen.
Außerdem war der Artikel zum "Baubeginn am Spritzenhaus" dann irreführend. Da
war nämlich nicht die Rede davon, dass lediglich ein Gerüstbauer beauftragt wurde.
gez. Rolf Scheyer, Giershofen ( Mitglied im Stadtrat, Mitglied im Verbandsgemeinderat)

#2 von Rolf Scheyer, Hintergasse 8, 56269 Dierdorf - Giershofen
, am 06.03.2019 um 08:51 Uhr
Hier zeigen aktive Bürger einmal mehr auf, wie die aktuelle Stadtführung mit engagierten Einwohnern umgeht....Da wird das Engagement für ein Wahlkampf-Bild verkauft. Dies ist nicht nur in Giershofen der Fall, sondern auch bei uns in Brückrachdorf. Die FWG leistet in Giershofen und über die Dorfgrenze hinweg tolle Arbeit und steht im Dienst der Bürger. Dies würde ich mir von allen Volksvertretern wünschen. Es wird Zeit für den Wechsel in Dierdorf. Und er wird kommen.
#1 von Gregor Holschbach , am 03.03.2019 um 16:54 Uhr

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