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Nachricht vom 10.02.2019 - 13:30 Uhr    

„Jugend forscht“: Originelle Ideen aus Neustadt

Wie lässt sich biologisches Porzellan herstellen? Gibt es eine datenschutzsichere Alternative zur Sprachassistentin „Alexa“? Oder lässt sich eine Fahrradgangschaltung auch drahtlos realisieren? Solchen Fragen sind insgesamt 172 Schüler aus dem Westerwald, dem Großraum Koblenz und aus der Eifel nachgegangen. 90 Projekte hatten sie zum Koblenzer Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ angemeldet und stellten sich nun in den Räumen der Hochschule Koblenz den kritischen Fragen von 48 Juroren in unterschiedlichen Fachgebieten.

Fotos: EVM/Frey

Region. Auf dem Siegertreppchen stand am Ende unter anderem Nico Noisten aus Asbach. Der Schüler des Wiedtal-Gymnasiums hatte sich damit beschäftigt, ein Granulat für Hydrokulturen herzustellen, das aus recyclebaren Materialien besteht. Alles probierte er aus: Bioplastik, Hackschnitzel, Papier und anderes. Sein Fazit nach vielen Tests: „Das beste Granulat ist das aus Papier.“ Diese pfiffige Idee des 15-Jährigen würdigte die Jugend-forscht-Jury mit dem zweiten Platz in der Kategorie Biologie.

Im Fachgebiet Chemie sorgten Johannes Fuchs aus Vettelschoß sowie Marte Schreiner und Florian Rieger aus Horhausen für Aussehen. Die Schüler des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt entwickelten einen Gummibärchen-Aufstrich fürs Frühstücksbrötchen. „Der ist sehr süß, aber er schmeckt gut“, meinte die-jährige Marte augenzwinkernd. Belohnt wurde die Arbeit mit dem dritten Preis.

Angesichts der hohen Qualität der Forschungsergebnisse zeigte sich Wettbewerbspate Christian Schröder von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) sehr beeindruckt: „Was Ihr hier gezeigt habt, macht uns wirklich stolz. Für uns gibt es deshalb nur Gewinner.“ Seit 19 Jahren ist die evm bereits Partner von „Jugend forscht“ und fördert damit den wissenschaftlichen Nachwuchs. Professor Dr. Johann Stolz von der Hochschule Koblenz griff das auf und rief den Schülern zu: „Bleibt neugierig!“ Wie sehr sich das lohnt, zeigt das Beispiel von Max von Wolff, der im vergangenen Jahr zu den Gewinnern in Koblenz zählte und am Ende mit seiner Forschung zur Niederschlagsmessung sogar Bundessieger im Fach Physik wurde. (PM EVM)

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