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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 21.01.2019 - 15:59 Uhr    

Neues Jahr für die eigenen vier Wände: Mit Bauprojekten durchstarten

Gute Vorsätze betreffen nicht nur Gesundheit und Lebenswandel, sondern auch das Eigenheim. Wer 2019 den Wert und die Wohnqualität erhöhen möchte, hat dazu reichlich Gelegenheit.

Bild: ©istock.com/skynesher

Solarenergie weiterhin wichtigster Trend?

Nach wie vor ist die Energiebilanz mit all ihren Facetten ein angesagtes Thema unter Immobilienbesitzern. Und dort geht es meistens um die Sonne, wie in der Region zuletzt durch die Inbetriebnahme der Solaranlage auf dem Hochbehälter Hachenburg verdeutlicht wurde. Gleichzeitig können auch Hausbesitzer dafür sorgen, dass das Dach mit Hilfe der Sonne zum Energie-Produzenten wird.

Tatsächlich hat die Solarthermie über die Jahre beachtliche Fortschritte gemacht: Der Wirkungsgrad ist gestiegen, die Einspeisung überschüssiger Energie ins Netz ist weit verbreitet. Für Hausbesitzer gibt es damit gleich mehrere finanzielle Anreize und das beeinflusst die Amortisationsrechnung ganz wesentlich. Trotz der Anschaffungskosten in vierstelliger Höhe dürften Solaranlagen zu den wichtigsten privaten Bauprojekten 2019 gehören.

Fokus auf hochwertige Materialien nimmt zu

Die offiziellen Zahlen unterstreichen, welche Entwicklung die erneuerbaren Energien speziell beim Thema Strom gemacht hat. Doch die Gewinnung ist beim Wohnen nur eine Seite der Medaille – die andere betrifft die Optimierung des Verbrauchs, damit möglichst wenig Strom überhaupt benötigt wird.

Auch in diesem Punkt lassen sich passende Bauprojekte umsetzen. Als Basis dient z.B. der moderne Markt, dessen stark gewachsene Produkt- und Materialauswahl nicht zuletzt auf dem Umweltgedanken beruhen. Ob für Neubauten, Modernisierungen oder Reparaturen, sind Verbesserungen in den Bereichen Dämmung und Isolation zum wichtigen Anliegen geworden. Der Aufwand lohnt sich, da geringere Heizkosten die Folge sind und sich direkt bemerkbar machen. Einige mögliche Maßnahmen im Kurzüberblick:

Fenster austauschen: Neben der Dämmung kann hierdurch auch der Geräuschpegel von außen verbessert werden.

Dach dämmen: Ein nicht ausreichend gedämmtes Dach ist für bis zu 30 Prozent Heizwärme-Verlust verantwortlich.

Fassade dämmen: Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, etwa ein Wärmedämmverbundsystem oder eine hinterlüftete Vorhangfassade.

Heizung modernisieren: Viele Heizungen in deutschen Haushalten sind längst überfällig, der Umstieg auf ein modernes Modell wird dringend empfohlen.

Für welche Maßnahmen man sich auch entscheidet: Als Orientierungspunkt für die Effekte dient beispielsweise die Energieeinsparverordnung (EnEv), deren Standards wichtig für Förderprogramme wie die der KfW sind. Durch diese sind sowohl Zuschüsse als auch Kredite mit niedrigen Zinsen verfügbar. Die Anfrage lohnt sich also in jedem Fall, da das energieeffiziente Wohnen auf diese Weise gefördert werden soll. Dass der Wert der eigenen Immobilie dadurch steigt, ist mehr als ein angenehmer Nebeneffekt.



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