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Nachricht vom 30.08.2018    

Heimat – Eine künstlerische Spurensuche

Die neue Ausstellung in der Stadt-Galerie Neuwied widmet sich vom 30. August bis zum 2. Dezember dem Thema: "Heimat", das derzeit aktueller denn je ist. In unzähligen Veröffentlichungen, Fernsehsendungen und Debatten wird der Begriff idealisiert, missbraucht oder gedankenlos verwendet. Dabei steht eine Frage immer im Mittelpunkt: Was ist Heimat eigentlich? Jeder wird hierauf eine andere Antwort geben, denn Heimat ist schwer zu definieren. Daher auch der Titel der Ausstellung "Heimat - eine künstlerische Spurensuche".

Ausstellungsobjekt. Fotos: Veranstalter

Neuwied. Die rund 25 Künstler, die in der Stadt-Galerie ausstellen, zeigen in beeindruckenden und berührenden Arbeiten die vielen Aspekte und Facetten von Heimat. So kann Heimat eine schöne Landschaft sein, aber auch ein Rückblick in vergangene Zeiten. Auch das Vertrautsein und "Sich-Zuhause-Fühlen" im Kreis von Familie und Freunden, im Dorf und Stadtviertel, im Verein und auf dem Campingplatz kann als Heimat empfunden werden. Der Begriff kann aber auch mit negativ Behaftetem wie schmerzhaften Verlusten, Entwurzelung und einem Gefühl des "Nicht-Dazu-Gehörens" verbunden sein.

Mit Gemälden, Fotos und Installationen ermöglichen die Künstler, darunter auch Gäste des Café Asyl, dem Betrachter neue Einsichten, Deutungen und Erkenntnisse zum Begriff Heimat. Abgerundet wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm, das ebenfalls unterschiedlichen Aspekten Raum gewährt.

So führt die Kuratorin der Ausstellung, Gisela Götz, am 16. September, 14. Oktober, 11. November und 2. Dezember jeweils um 15 Uhr durch die Ausstellung. Eine Gesprächsrunde zwischen Dorothea Bruchhof, Sigrid Fricke und Gästen des Café Asyl moderiert Prof. Dr. Josef Freise am 17. Oktober um 19 Uhr. Das Thema ist Heimatverlust – Geflüchtete und Entwurzelte auf der Suche nach einem Zuhause. Ganz anders greifen die Schauspieler Hanna Werth (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Philipp Alfons Heitmann (Rheinisches Landestheater Neuss) gemeinsam mit dem Pianisten Matts Johan Leers die Thematik auf. Bei ihnen heißt es am 19. Oktober um 19 Uhr Heimat ist da, wo der Pfeffer wächst. Am 4. November um 11.30 Uhr lädt der renommierte Literaturkritiker Denis Scheck zu einem Matinee in dem er Bücher zum Thema Heimat vorstellt. Eine unterhaltsame Bildungsreise durchs Mittelrhein-Tal versprechen der Maler Michael Apitz und der Schauspieler und Musiker Klaus Brantzen am 15. November um 19 Uhr. Sei mir gegrüßt, mein Vater Rhein heißt ihr Bühnenprogramm, in dem sie Comic, Malerei, Musik und Literatur miteinander verbinden.

Weitere Informationen gibt es in der Stadt-Galerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768 unter 02631 20687, stadtgalerie@neuwied.de oder www.neuwied.de/galerie.html. Die Öffnungszeiten: mittwochs 12 bis 17 Uhr, donnerstags bis samstags 14 bis 17 Uhr, sonntags / feiertags 11 bis 17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung.


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