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Nachricht vom 27.06.2018 - 14:44 Uhr    

Keine Erholung? Sechs entspannende Tipps für den Feierabend

Immer mehr Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz haben Probleme damit, sich nach Feierabend zu entspannen. Den Stress des Arbeitstages abzuschütteln, ist jedoch wichtig für die psychische Gesundheit. Wer das nicht schafft, belastet sowohl Körper als auch Geist. Umso wichtiger ist es, die freie Zeit sinnvoll zu nutzen und eine klare Trennung zwischen Job und Privatleben zu schaffen. Mit den folgenden sechs Tipps gelingt das.

Bewusste Entspannung nach der Arbeit entlastet Körper und Geist. (Quelle: AndiP (CC0-Lizenz)/ pixabay.com).

1. Bewusst Kochen und Genießen
Ist der lange Arbeitstag endlich geschafft, nehmen sich viele Frauen und Männer nicht genug Zeit für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Das allerdings ist ein Fehler, denn der Körper benötigt zahlreiche Nährstoffe, um besser mit Stress umgehen und dessen negative Einflüsse ausgleichen zu können. Nach Feierabend also sollte kein Fast Food auf dem Tisch stehen, denn mit zu viel Zucker, Fett und künstlichen Zusatzstoffen hilft es trotz aller Zeitersparnis nicht dabei, sich gut zu fühlen.

Arbeitnehmer sollten aus diesem Grund für einen bewussten Ernährungsplan sorgen, auf dem vor allen Dingen Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und nur wenig Fleisch zu finden sind. Wer unter Zeitdruck steht, weil der Hunger nach Feierabend groß ist, kann sich mit kleinen Snacks wie Nüssen oder Trockenfrüchten helfen. Dann knurrt der Magen etwas weniger und beim Kochen lässt sich Schritt für Schritt Abstand vom Berufsalltag nehmen. Und ist die Mahlzeit dann fertig, spricht langsames und bewusstes Essen die Sinne an und ermöglicht so einen achtsameren Umgang mit der freien Zeit.

2. Achtsamkeitstechniken ausprobieren
Achtsamkeit im Allgemeinen wird als besonders effektive Lösung gegen Stressbelastung angesehen. Zu verstehen ist hierunter eine geruhsamere und zeitgleich aufmerksamere Sicht auf das Leben und die eigene Persönlichkeit. Wer sich regelmäßig nach Feierabend Zeit nimmt, um eine individuell ausgewählte Achtsamkeits- oder Entspannungstechnik zu praktizieren, wird schon nach kurzer Zeit mehr Ruhe und Erholung finden. Besonders gut bieten sich diesem Fall Techniken wie
• Meditation
• Yoga
• Qi Gong
• Tai Chi
• Autogenes Training
• oder auch Progressive Muskelentspannung
an.

Da Stressprävention ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland ist, übernehmen einige Krankenkassen auch die Kosten für spezielle Entspannungskurse. Wer hieran interessiert ist, sollte sich bei seiner Versicherung über die Möglichkeiten informieren. Einmal gelernt, lässt sich die Technik dann bequem im eigenen Zuhause praktizieren.

3. Digitale Unterhaltung wohldosiert nutzen
Natürlich kann auch ein Abend vor dem Fernseher äußerst entspannend wirken. Es spricht daher nichts dagegen, den Feierabend geruhsam auf dem Sofa mit der Lieblingsserie zu verbringen, oder ein wenig am PC zu spielen. Wichtig ist nur, dass die ausgewählte Tätigkeit Spaß macht und keinen zusätzlichen Stress verursacht. Am Computer und im Internet gibt es heute einige interessante Möglichkeiten und viele möchten ihrem Spielspaß nachgehen. Glückliche Spieler finden online passende Anbieter, deren Spiel- und Service-Qualität überprüft wurde.

Nicht zu empfehlen ist die Nutzung von Unterhaltungsmedien, wenn diese die Belastung im Feierabend verstärken. Das ist oft bei Spielen oder Serien der Fall, die Frauen und Männern Angst machen, sie unter starken Druck setzen oder für Unwohlsein sorgen. Wer das bei sich bemerkt, sollte nach Alternativen Ausschau halten. Ebenso wenig zielführend ist es, wenn sich Arbeitnehmer nach Feierabend mit sehr fordernden Tätigkeiten wie beispielsweise dem Management ihrer Fonds beschäftigen. Der Körper benötigt Ruhe und auch das Gehirn sollte ab einem bestimmten Zeitpunkt genügend Raum für „Leerlauf“ bekommen. Sonst nämlich drohen Schlafstörungen, die wiederum für mehr Stress am nächsten Tag sorgen.

4. Musik machen oder hören
Die Musikpsychologie beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Musik auf das menschliche Gemüt auswirkt und welche Effekte sie hier entfalten kann. Auch die Stressbelastung lässt sich durch das Hören von Musik deutlich senken, wie Psychologen herausgefunden haben. Ze.tt berichtet, dass Mindlab International das gezielte Hören von entspannender Musik empfiehlt. Hier wird sogar ein spezifisches Lied, „Weightless“ von Marconi Union, empfohlen. Wer sich nach Feierabend aufgekratzt fühlt und nur schwer zur Ruhe kommt, sollte diesem Lied oder auch anderen ruhigen Tönen eine Chance geben.





Zeitgleich kann auch eigenständiges Musizieren eine beruhigende Wirkung haben. Ob mit einem Instrument oder auch nur mit der eigenen Stimme: Musizieren fördert die Konzentration auf etwas, das Spaß macht und gebietet kreisenden Gedanken Einhalt. Zusätzlich kann Singen die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessern, was zu einer vermehrten Glückshormon-Ausschüttung führt. Wer also regelmäßig nach Feierabend singt, fühlt sich unter Umständen zufriedener und wirkt ganz nebenbei der Entstehung von depressiven Verstimmungen entgegen.

5. Sport treiben
Auch im Feierabend muss es nicht gänzlich bewegungslos zugehen. Nur auf dem Sofa zu liegen, ist tatsächlich keine gute Idee, denn die positiven Effekte regelmäßiger Bewegung bleiben dann ungenutzt. Wer sich jedoch selbst motiviert und nach der Arbeit Laufen, Radfahren oder auch Schwimmen geht, tut sowohl seinem Körper als auch seinem Geist viel Gutes. Sport nämlich verbessert die Durchblutung, regt die Bildung von Glückshormonen an und kann aufgebaute Spannung abbauen. Nach einer Trainingseinheit fühlen sich Frauen und Männer daher entspannter und konnten möglichen Arbeits-Ärger leichter verarbeiten.

Dass sich täglicher Sport sogar auf die Schlafqualität auswirkt, ist inzwischen ebenfalls bekannt. Hier jedoch muss differenziert werden, wie aponet.de im Hinblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse anmerkt. Wer nämlich bereits unter Schlafproblemen leide, müsse länger warten, bis sich die Schlafqualität wieder bessert. Das liege vor allem daran, dass die Aktivität des Gehirns durch Schlafmangel angeregt werde. Dieser Effekt wiederum sei nur langsam wieder ausgleichbar.

6. Digital-Detox Zeit festlegen
Viele Menschen kennen das: Kaum ist der PC im Büro heruntergefahren, wird das Smartphone bis in den späten Abend hinein genutzt. Kommunikation mit Freunden über Messenger, Surfen im Netz, Spielen mit Apps oder auch das Durchsuchen sozialer Medien können über Stunden unterhalten.

Ein entscheidendes Problem aber entsteht hier auf gleich mehreren Wegen. So verhindert die übermäßige Smartphone-Nutzung nicht nur die Teilnahme am „echten“ Leben, sondern kann auch für Schlaflosigkeit sorgen. Daher ist es nur richtig, wenn Smartphone, Tablet und Co. ab einer bestimmten Uhrzeit konsequent ausgeschaltet werden. Spätestens eine Stunde vor dem Zubettgehen sollte der letzte Blick auf den kleinen Bildschirm anstehen, bis das Gerät dann über Nacht abgeschaltet wird. So nehmen Arbeitnehmer Abstand von der ständigen Erreichbarkeit und ermöglichen ihrem Körper die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Das sorgt für ruhigere Nächte und einen frischeren Start in den kommenden Tag.



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