Werbung

Nachricht vom 05.05.2018    

Wohin mit gerodeten Buchsbäumen?

Die Kreisverwaltung informiert über Entsorgung bei Befall mit dem Buchsbaum-Zünsler. Zunehmend ist auch in diesem Jahr die Region vom Buchsbaumzünsler betroffen. Der Schmetterling befällt Buchsbäume und kann die Pflanzen innerhalb kurzer Zeit vernichten. In der Folge mehren sich bei der Neuwieder Abfallberatung Anfragen, wie vom Zünsler befallene Buchsbäume entsorgt werden können.

Was tun, wenn der Buchsbaum befallen ist? Foto: Wolfgang Tischler

Kreis Neuwied. Für betroffene Gartenbesitzer ist in diesem Zusammenhang die einzig gute Nachricht: Gerodete Buchsbäume können ohne weiteres als Grünabfall oder über die Biotonne entsorgt werden. Keinesfalls sollen Buchsbäume als Restabfall jedoch in der Grauen Tonne entsorgt werden.

Bei der Kompostierung der Bioabfälle entstehen so hohe Temperaturen, dass schädliche Mikroorganismen und Unkrautsamen sicher abgetötet werden. "Sowohl der der Buchsbaumzünsler als auch seine Raupen und Eier können die rund 70 Grad warme Hygienisierungsphase im Kompostwerk nicht überleben", kann Abfallberater Thomas Strohmenger beruhigen und ergänzt: "Dadurch besteht keinerlei Gefahr, dass der Buchsbaumzünsler über den Kompost weiter verbreitet wird."

Keinesfalls sollen befallene Buchsbaumpflanzen als Restabfall entsorgt werden, denn das wäre alleine schon wegen der Abfuhrintervalle kontraproduktiv. "Denn während die Biotonne wöchentlich geleert wird, hätten die Raupen und Puppen des Zünslers in der Restabfalltonne bis zu drei Wochen lang Zeit, sich zu flugfähigen Schmetterlingen zu entwickeln", gibt Strohmenger zu bedenken. Dagegen kommen Schädlinge, die zusammen mit abgeschnittenen Buchsbäumen in die Biotonne geworfen werden, nach spätestens einer Woche ins Kompostwerk. Und das bedeutet den sicheren Tod für alle Entwicklungsstadien des Schädlings.

Bei weiteren Fragen rund um die Abfallentsorgung steht die Neuwieder Abfallberatung unter der Telefon 02631/803-308 oder im Internet auf der Seite www.abfall-nr.de zur Verfügung.


Jetzt Fan der NR-Kurier.de Lokalausgabe Neuwied auf Facebook werden!


Kommentare zu: Wohin mit gerodeten Buchsbäumen?

1 Kommentar

Am besten ist verbrennen. Denn wenn man den befallenen Buchs in der Biotonne entsorgt, kriechen die Raupen wieder aus der Tonne. Die Erfahrung habe ich letztes Jahr gemacht.
#1 von Dirk Emmer, am 06.05.2018 um 10:15 Uhr

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

Beliebte Artikel beim NR-Kurier


Reiserückkehrer aus VG Unkel hat Corona im Gepäck

Am heutigen Donnerstag (6. August) wurde im Kreis Neuwied ein weiterer neuer Corona-Fall registriert. Aktuell befinden sich 18 Personen in Quarantäne. Die Summe aller Fälle liegt bei 248.


Region, Artikel vom 06.08.2020

VG Puderbach: Aufruf zum Wassersparen

VG Puderbach: Aufruf zum Wassersparen

Bereits die Jahre 2018 und 2019 war von einer großen Trockenheit, fehlenden Niederschlägen und hohem Wasserverbrauch gekennzeichnet. Die Niederschlagsmengen im Herbst 2019 und über den Winter waren nicht ausreichend, um die unterirdischen Wasserspeicher wieder vollständig aufzufüllen.


Erst quer durch die USA und dann über den großen Teich

In den vergangenen Wochen haben wir mehrfach über die personelle Aufstockung der Deichstadtvolleys für die Spielzeit 2020/2021 mit vier Spielerinnen aus den USA berichtet. Nach der heutigen Ankunft der Spielerinnen aus Amerika ist der Kader nun komplett.


Region, Artikel vom 06.08.2020

Getuntes Fahrzeug fiel in Neuwied erneut auf

Getuntes Fahrzeug fiel in Neuwied erneut auf

Der Fahrer eines getunten Fahrzeuges hatte aus der ersten Kontrolle und den gegebenen Hinweisen nichts gelernt. Nun ist er zum zweiten Mal aufgefallen. Jetzt wurde das Fahrzeug sichergestellt und abgeschleppt. Daneben musste sich die Polizei mit mehreren Unfällen beschäftigen.


Region, Artikel vom 06.08.2020

Alarm: Der Wald verdurstet...

Alarm: Der Wald verdurstet...

Alle freuen sich über das schöne Sommerwetter. Doch die Tiere und Pflanzen leiden sehr unter der Trockenheit. Während Tiere zumeist noch Wasserstellen aufsuchen können und der spärliche Regen auf landwirtschaftlichen Flächen unmittelbar bei den Nutzpflanzen ankommt, trifft es die freistehenden Bäume und den Wald besonders schlimm. Dort kommt niemand vorbei, um die Bäume zu gießen.




Aktuelle Artikel aus der Region


Jörg Harperath feiert 40. Dienstjubiläum

Unkel. Karsten Fehr bezeichnete Harperath als „menschlich und fachlich überzeugende Führungspersönlichkeit“ und betonte, ...

Radwege: Beschilderung wird momentan erneuert

Neuwied. Die Schilder mit grüner Beschriftung auf weißem Grund weisen nicht nur den Weg, sondern liefern auch Angaben über ...

Insektenhotel in den Goethe-Anlagen sehr gut gebucht

Neuwied. Die ehrenamtlichen Naturschützer bauten die Unterkunft eigenhändig zusammen, schnitten Steine und Bambusröhren zurecht ...

A 48 – Verkehrseinschränkungen in der AS Bendorf abends und nachts

Bendorf. Planmäßig werden diese Umbauarbeiten am Sonntag, dem 9. August, in der Zeit von 18 Uhr bis 5 Uhr, sowie am Montag, ...

Wanderung führt von Altwied zum Luisenplatz

Neuwied. Der erste Termin für diese etwa vierstündige Wanderung, die vom idyllischen Wiedtal ins Herz der Innenstadt führt, ...

Reiserückkehrer aus VG Unkel hat Corona im Gepäck

Neuwied. Die Fälle verteilen sich auf die Kommunen wie folgt:
Stadt Neuwied: 83
VG Asbach: 40
VG Bad Hönningen: 19
VG ...

Weitere Artikel


Trick mit dem Glas Wasser missglückte

Oberhonnefeld-Gierend. Die Polizei rät gerade im Zusammenhang mit Fremden an der Haustür:
- Lassen Sie keine fremden Personen ...

Festausschuss der Stadt Neuwied beim Flohmarkt in der Innenstadt

Neuwied. Natürlich darf auch die Erbsensuppe nicht fehlen, die traditionsgemäß vom kommenden innerstädtischen Tollitätenpaar, ...

Zwei stark alkoholisierte Fahrer verursachen Schäden

Buchholz. Am Samstagabend touchierte eine 55-jährige Fahrzeugführerin in der Ortslage Buchholz beim Ausparken ein anderes ...

Horhausener Standortinitiative hatte Jahreshauptversammlung

Horhausen. In der Jahreshauptversammlung der Standortinitiative Marktplatz Region Horhausen e.V. im Kaplan-Dasbach-Haus blickte ...

Energieatlas Rheinland-Pfalz: Jetzt mit Infos zu Mobilität

Region. Der Energieatlas der Energieagentur Rheinland-Pfalz ist seit mehr als zwei Jahren das zentrale Datenportal des Landes, ...

Flächenbrand zwischen Thalhausen und Kleinmaischeid

Thalhausen. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Feuerwehr Kleinmaischeid und das Großtanklöschfahrzeug aus Puderbach ...

Werbung