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Nachricht vom 20.12.2017    

Exzellente Leistungen bei Versorgung von Patienten gewürdigt

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied: Das Gynäkologische Krebszentrum wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Etwa 30.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Gebärmutterschleimhaut-, Gebärmutterhals-, Eierstock-, Scheiden- oder Schamlippenkrebs. Wesentlich für die betroffene Frau sind die möglichst frühe Erkennung und eine optimale Behandlung der Erkrankung.

Chefarzt Prof. Dr. Richard Berger (Mitte) mit den Oberärzten Mehmet Yigit (links, Zentrumskoordinator) und Christiane Blauert (rechts, stellvertretende Zentrumskoordinatorin). Foto: Klinik

Neuwied. Um dies langfristig sicher zu stellen, wurde nun im Marienhaus Klinikum ein Gynäkologisches Krebszentrum speziell für diese Patientinnen etabliert; erst das vierte in Rheinland-Pfalz.

„Gerade die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Behandlung wurden im Prüfbericht der Krebsgesellschaft explizit gelobt“, freuen sich Chefarzt Prof. Dr. Richard Berger und Zentrumskoordinator Mehmet Yigit. Denn auf die enge Zusammenarbeit von Gynäkologen, Chirurgen, Internistische Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Nuklearmediziner und Pathologen legt das Haus großen Wert.

Aus gutem Grund: „Schließlich erfordert die oft komplexe Therapie der Frauen ein abgestimmtes Netzwerk von Experten verschiedener Fachdisziplinen“, so Berger. In wöchentlichen Tumorkonferenzen, an denen behandelnde Ärzte aller Fachdisziplinen teilnehmen, werden die Befunde besprochen und die Therapien nach aktuellsten nationalen und internationalen Leitlinien festgelegt – und zwar individuell für jede Patientin, um jeder Einzelnen die bestmöglichen Heilungschancen zu garantieren. Unterstützt wird das Team rund um Prof. Dr. Berger von erfahrenen Psychoonkologen, onkologischen Fachkrankenschwestern, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern.



Die Zahl der Patientinnen mit bösartigen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane nimmt stetig zu. „Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die Menschen immer älter werden“, erläutert Prof. Berger. „Es ist gut, dass das Haus entschieden hat, hierauf zu reagieren.“ Die Zertifizierung war nun das „i-Tüpfelchen“, das offiziell bestätigt, dass hier nach höchsten medizinischen Standards gearbeitet wird.


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