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Nachricht vom 31.07.2017    

Kein Schildbürgerstreich in Feldkirchen

Viele Feldkirchener werden sich verwundert die Augen gerieben haben, als sie bemerkten, dass SBN-Mitarbeiter auf dem Kirmesplatz des Ortes gleich zwölf Halteverbotsschilder aufstellten. Manch einer vermutete gar einen echten Schildbürgerstreich seitens der Stadt. Doch dem ist nicht so. Das macht Baudezernent Jan Einig deutlich, der auch gleichzeitig die Hintergründe der Aktion beleuchtet.

Foto: Stadt Neuwied

Neuwied-Feldkirchen. Bei der Stadtverwaltung waren regelmäßig Beschwerden von Anwohnern eingegangen, in denen von frühmorgendlichen Belästigungen durch LKW-Lärm die Rede war. Der Grund: Die Fahrer einer nahe gelegenen Spedition parkten ihre Brummis auf dem Kirmesplatz, so dass es durch die damit verbundenen An- und Abfahrten zu nächtlicher Stunde zu Lärmbelästigungen kam.

Die Verwaltung suchte daher mehrfach den Kontakt mit der Spedition. Obwohl diese sich im Prinzip einsichtig gezeigt habe, sei jedoch langfristig keine Besserung eingetreten, so Einig. Man habe sich daher entschlossen, den betroffenen Bereich mit Halteverbotsschildern für LKW auszustatten. Dabei war man zunächst davon ausgegangen, lediglich zwei der Verkehrszeichen mit der Nummer 283 aufstellen zu müssen, und zwar jeweils eines an den beiden Zufahrten zum Kirmesplatz.



Doch von diesem Plan musste sich die Verwaltung rasch verabschieden. Denn nach Prüfung durch das Rechtsamt ergab sich folgender Sachstand: Der Kirmesplatz gilt, was wenigen bekannt sein dürfte, als offizielle Durchfahrtsstraße, und daher müssen alle Flächen einzeln gekennzeichnet werden, an denen das Parken untersagt sein soll. „Das sorgt nun dafür, dass wir an allen vier Seiten des Platzes mehrere Halteverbotsschilder aufstellen müssen. Manches Mal mag das deutsche Verkehrsrechtssystem schon etwas kompliziert sein“, schließt Einig schmunzelnd seine Ausführungen.


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Kommentare zu: Kein Schildbürgerstreich in Feldkirchen

1 Kommentar

Ich denke,die Angelegenheit hätte auch anders geregelt werden können. Denn so viele Schilder zu montieren ist doch sehr kostspielig und steht in keinem Verhältnis zu der Sache. Zudem es in Feldkirchen noch andere unnötige Schilder gibt,siehe "Auf der Lay". Vor einem Fußweg steht ein Schild , für Forst und Landwirtschaft frei.Hier kann man selbst als Fußgänger nur hintereinander gehen. Es kann beim besten Willen über haupt kein Fahrzeug durchfahren.
Und dann noch der Schilderwald am Tennisplatz Hüllenberg und zur Zufahrt "Bretzehof". Hier wurde auch gewaltig übertrieben. Das Geld hätte man anderweitig besser einsetzen können.
#1 von Peter Malik, am 02.08.2017 um 08:06 Uhr

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