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Nachricht vom 05.07.2017    

Josef-Ecker-Stift zum Treffpunkt für Generationen machen

Bewegung tut gut und hält Körper und Geist fit. Daher sind Bewegungsangebote für alle Altersgruppen ein sinnvoller Bestandteil zum eigenen Wohlbefinden. Für Kinder ist es weitgehend selbstverständlich, auf einen Spielplatz zu gehen und dort ihr Bedürfnis nach Bewegung auszuleben. Aber auch mancher Erwachsener nutzt auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Angebote, um agil zu bleiben. In vielen Städten gibt es inzwischen spezielle Bewegungsparcours für Erwachsene und ältere Menschen.

Vertreter der Sozialdemokraten. Foto: SPD

Neuwied. Auch in Neuwied wird auf Initiative des Seniorenbeirates und den Verbänden der Seniorenarbeit derzeit darüber nachgedacht, ein städtisches Gesamtkonzept für ein solches Angebot zu erstellen. Ein Bewegungsparcours für Erwachsene besteht aus Geräten zum Trainieren verschiedener körperlicher Funktionen. Unter der Anleitung von Tafeln oder eines Trainers kann man an diesen Geräten verschiedene Übungen absolvieren und dadurch je nach Ausführung Fortbewegung, Kraft, Gleichgewicht und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Anders als die früher verbreiteten Trimm-dich-Pfade befinden sich diese Angebote direkt in den Städten.

Im Zuge dieser Bemühungen werden derzeit in Neuwied geeignete Standorte gesichtet. Einen potentiellen Standort am Josef-Ecker-Stift im Stadtteil Heddesdorf sah sich die SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat nun gemeinsam mit Vertretern des städtischen Seniorenbeirates an. Bedingt durch die laufenden Bauarbeiten und die Umgestaltung des Freigeländes zwischen der Straße „Am Ohligspfad“ und dem Josef-Ecker-Stift bestände hier eine realistische Chance, einen Mehrgenerationenplatz quasi als Pilotprojekt für das entstehende Konzept zu schaffen.



Denkbar wären nach Auskunft von Robert Raab als Vertreter des Seniorenbeirates ein oder zwei entsprechende Geräte für Erwachsene, Spieltische und ein großes „Mensch ärgere dich nicht“-Feld. Bei einem Austausch des Seniorenbeirates mit Leitung, Heimbeirat und Förderverein des Josef-Ecker-Stifts haben alle Beteiligten signalisiert, dass sie sich die Aufstellung eines oder gar mehrerer Geräte in diesem Umfeld gut vorstellen können. „Es ist zwar geplant ein städtisches Gesamtkonzept zu diesem Thema zu erstellen“, sagt Robert Raab. „Das würde aber in unseren Augen durch die Aufstellung der Trimmgeräte an diesem Standort nicht gestört. Im Gegenteil: Man könnte hier Erfahrung sammeln, die der weiteren Planung sicher dienlich wären.“

Und was sagt die Fraktion zu diesen Plänen? „In einer älter werdenden Gesellschaft sollten verstärkt auch die Bedürfnisse der älteren Menschen in den Blick genommen werden“, sagt der Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz. „Von einem solchen Treffpunkt für Generationen kann in unseren Augen das gesamte Quartier profitieren. Daher unterstützen wir die Bemühungen des Seniorenbeirates.“



Kommentare zu: Josef-Ecker-Stift zum Treffpunkt für Generationen machen

1 Kommentar

Mein Vater war von Anfang an sehr glücklich dort, meine Mutter wurde dort sehr gut betreut, Krebs, und ist auch dort im selben Zimmer wie mein Vater 1,5 Jahre nachher verstorben. Ich arbeite in diesem Umfeld und weiss wovon ich spreche, kenne div. Häuser, aber ich erlaube mir das Urteil, keins so gut wie dieses, besonders der Umgang mit den Angehörigen, und den Respekt für die viel. manchmal nicht aktzeptabeln Wünsche der Sterbenden. Großes Lob an Christian und Frau Seifert

#1 von kerstin zur Hausen
, am 06.07.2017 um 07:16 Uhr

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