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Nachricht vom 04.04.2017    

Bundesweit erster Spatenstich für schnelles Internet

In der Nähe des Wiedtalbades in Hausen fiel am Dienstag, den 4. April der offizielle Startschuss für eines der größten Infrastrukturprojekte im Landkreis Neuwied. Bis August 2017 werden im Gebiet der Verbandsgemeinde Waldbreitbach, dem ersten von achte Bauabschnitte des kreisweiten Ausbauprojekts, rund 50 Kilometer Glasfaser und 22 Multifunktionsgehäuse für schnelle Internetanschlüsse sorgen.

Mit moderner Technik wird der Breitbandausbau vollzogen. Fotos: Wolfgang Tischler

Hausen. Dem Landkreis Neuwied wurde am Dienstag, den 4. April die Ehre zuteil, als einer der ersten bundesweit, mit den Ausführungsarbeiten des geförderten Breitbandausbaues offiziell zu beginnen.

Für die rund 1.000 Haushalte im Ausbaugebiet der Verbandsgemeinde Waldbreitbach werden Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich sein. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass telefonieren, surfen im Internet und fernsehen gleichzeitig funktionieren. Das erste Ausbaugebiet umfasst die bisher nur mit langsamem Internet versorgten Wohn- und Gewerbegebiete in den Ortsgemeinden Breitscheid, Datzeroth, Hausen (Wied), Niederbreitbach, Roßbach und Waldbreitbach.

Das Gesamtprojekt gliedert sich in acht Bauabschnitte beziehungsweise Bauphasen - anhand der technisch vorgegebenen Vorwahlbereiche. Die Reihenfolge des Ausbaus bestimmt aus technischen und logistischen Gründen die Telekom.

Zusätzlich zum Landkreisprojekt erschließt die Telekom noch in diesem Jahr weitere 18.000 Haushalte in den Ortsnetzen Linz, Rheinbrohl/Bad Hönningen, Rengsdorf, Neuwied, Puderbach und Dierdorf mit schnellem Internet mit Bandbreiten bis zu 100 MBit/s im Downstream und bis zu 40 MBit/s Upstream.

Landrat Rainer Kaul: „Ein äußerst wichtiger Tag für den Landkreis.“ Er sei überzeugt, dass der Kreis mit diesem Projekt „einen erheblichen Schritt in die Zukunftsfähigkeit“ macht. Der Ausbau sei ein wichtiger Impuls dafür, um gerade auch im ländlichen Raum die Zukunft für die Menschen attraktiv zu gestalten. „Schnelles Internet ist die unbedingte Voraussetzung dafür, dass neue Technologien genutzt werden können. Eine „digitale Infrastruktur“ dient nicht nur unseren Bürgern, sondern sie stärkt auch unsere Betriebe, die ein wesentlicher Treiber für Wachstum, Wohlstand im Kreis sind“ erklärte Kaul.

Werner Grüber, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Waldbreitbach, sagte: „Das Internet ist für Familien und Unternehmen gleichermaßen nicht mehr wegzudenken. Nur eine Kommune, die über eine gute Infrastruktur verfügt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen."

„Wir freuen uns, dass wir heute starten und das tun werden, was wir am besten können: Neue zukunftsfähige Netze bauen.“, sagt Frank Bothe, Leiter der für den Ausbau zuständigen Telekom-Niederlassung Südwest beim Baustart. „Dabei werden sich die Einschränkungen durch die Bauarbeiten für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzen halten. Wir gehen stets in überschaubaren Abschnitten voran. Am Ende wird sich das Warten gelohnt haben.“

Staatssekretär Randolf Stich meinte: „Wir beginnen heute die digitale Zukunft von Rheinland-Pfalz. Ein Land, das nicht auf Digitalisierung setzt, wird sehr schnell den Anschluss verlieren.“ Bis Sommer 2018 sollen alle im Kreis Neuwied das schnelle Internet haben. Das Ausbaugebiet ist auf der Homepage des Landkreises ausgewiesen. www.breitbandausbau-neuwied.de (woti)



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Kommentare zu: Bundesweit erster Spatenstich für schnelles Internet

3 Kommentare

Schnelles Internet, erster Spatenstich?
Die Pressemitteilung hat mich schon etwas gewundert... In Roßbach, genau im Ortsteil Reifert ist der erste Spatenstich schön seit 2 Monaten vorbei und die Arbeiten fast beendet. An dieser Stelle mal ein ganz besonderes Lob an die ausführende Firma und deren Mitarbeiter.Sie sind immer freundlich und zuvorkommend. Was tagsüber aufgebaggert wurde ist spätestens abends wieder befahr- oder begehbar. LKW werden weggefahren, oder Arbeiten unterbrochen um die betroffenen Anwohner möglichst wenig zu behindern. Respekt! Das ist vorbildlich und nicht selbstverständlich.
Vielen Dank an die Verantwortlichen in Kreis und Verbandsgemeinden für den schnellen Start der Ausbaumaßnahme!#


#3 von Helmut Pfaffhausen, am 05.04.2017 um 13:31 Uhr
Ich kann mich dem Kommentar von Herrn Hübner nur anschließen. Der Ort wo ich wohne gilt auch als versorgt. Die Geschwindigkeit ist einfach nur der helle Wahnsinn. 3,5 MBit/s !!!!
#2 von Kurt Zimmermann, am 05.04.2017 um 13:31 Uhr
Ich habe mit großem Interesse den Artikel gelesen aber Klarheit in den Aussagen kann ich keine entdecken. Wenn man nun die in der letzten Zeile angesprochene Karte hinzu nimmt wird die Verwirrung noch größer !! Es ist die Rede von 30 - 50 - 100 Mbit/s, die Karte zeigt Ausbaugebiete und versorgte Gebiete. Doch wer soll den nun welche Geschwindigkeit bekommen ???? Unser Ort ist als "versorgt" dargestellt doch schnelles Internet Fehlanzeige - gerade 8,2 Mbit/s kommen an ! Man erstelle doch bitte entweder eine Karte mit Mbit/s Angaben oder noch einfacher eine Ortsliste des Kreises mit der Angabe der aktuellen und der zu erwartenden Geschwindigkeit !! Dann kann jeder schwarz auf weiß sehen was in vielen kleinen Orten mit "schnellem Internet" gemeint ist !!!!
#1 von Jürgen Hübner, am 05.04.2017 um 09:02 Uhr

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