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Nachricht vom 01.08.2016    

Hans-Werner Breithausen ist 40 Jahre bei VG Rengsdorf

Der heutige Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen schaute am 1. August auf eine 40-jährige Tätigkeit bei der Verbandsgemeinde Rengsdorf zurück. 1976 begann der damals 15-Jährige seine Lehre im Amt Rengsdorf. Vor seiner Bürgermeisterwahl 2012 war er 21 Jahre lang Werkleiter in Rengsdorf.

Landrat Rainer Kaul (links) ließ die berufliche Laufbahn von Hans-Werner Breithausen Revue passieren, überreichte die Urkunde und ein Geschenk an die Gattin Petra. Fotos: Wolfgang Tischler

Rengsdorf. Seinen ersten Arbeitstag als Lehrling hatte Hans-Werner Breithausen am 1. August 1976 in der Verwaltung in Rengsdorf. Zu seinem 40-jährigen Jubiläum hatte er die Mitarbeiter, seine Familie und politische Weggefährten eingeladen. Landrat Rainer Kaul ließ in seiner Rede die Stationen von Breithausen, den er seit seinen ersten Arbeitstagen kennt, Revue passieren.

Nach Abschluss der Lehre, in der es so manche mahnenden Worte des Lehrherrn zur Leistung gegeben haben soll, startete der junge Breithausen durch. Er besuchte neben dem Beruf die Verwaltungsschule in Koblenz mit Erfolg. Als 30-Jähriger wurde ihm die Leitung der Werke Rengsdorf übertragen. „So jung hatte zu der Zeit noch niemand eine solche leitende Funktion ausgeübt“, erzählte Kaul. In dieser Zeit kamen Ausbildungen auf der kaufmännischen Seite hinzu.

In 2012 stellte sich Breithausen zur Wahl als Verbandsbürgermeister, nachdem Rainer Dillenberger nach Ablauf seiner Amtszeit in den Ruhestand ging. Diese Wahl gewann Hans-Werner Breithausen mit knapp 75 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ab 1. Januar 2013 führt Breithausen die Verbandsgemeinde „sehr erfolgreich“, wie Kaul meinte.

Der Landrat ging auch auf die laufende Fusion mit Waldbreitbach ein, dessen Bürgermeister Grüber ebenfalls anwesend war: „Es werden gute Gespräche geführt, die auch zu einem guten Ende kommen werden.“ Zusammenfassend meinte Kaul, stehe Breithausen für „Klarheit, Kontinuität und einen guten menschlichen Umgang“. Im Anschluss überreichte er die Urkunde an den Jubilar und ein Weinpräsent an die Gattin.

Die Erste Beigeordnete Birgit Haas plauderte so allerhand aus dem Nähkästchen über den Jubilar der letzten 40 Jahre. Hans-Werner Breithausen gab schmunzelnd zu verstehen, dass er davon ausging, dass die Personalakten besser unter Verschluss seien. Haas überreichte eine Dankesurkunde im Namen der Verbandsgemeinde und der politischen Gremien. Gemeinsam mit der Bürgermeisterkollegin Rita Lehnert trugen die beiden ein selbstgemachtes Gedicht im Stil von Wilhelm Busch über das berufliche Leben des Jubilares vor.



Personalrat Thomas Noll kennt Hans-Werner Breithausen bereits seit 1984. Er gratulierte im Namen der Mitarbeiter, hob die gute Zusammenarbeit hervor und wünschte für die Zukunft und die anstehenden Aufgaben alles Gute.

Hans-Werner Breithausen bedankte sich abschließend für die guten Wünsche und die vielen Umschläge, denn er hatte darum gebeten, dass Zuwendungen an einen karitativen Zweck gehen sollen, nämlich an die Reiner Meutsch-Stiftung Fly & Help. Nach den vielen Anspielungen auf seine Lehre, erzählte Breithausen noch einige Anekdoten aus seiner Lehrzeit. So musste er zum Beispiel immer den Henkelmann seines Lehrmeister Puderbach warmstellen oder auf dem Rückweg von der Post manchen Einkauf für die Mitarbeiter erledigen.

Abschließend meinte Breithausen, alles habe sich im Laufe der Jahre bis heute geändert. Zwei Ausnahmen gibt es jedoch. „Es ist die tolle Mannschaft, die für die Bevölkerung da ist, wenn es sein muss auch nachts, wenn es Schäden an Wasserleitungen gibt. Der zweite Punkt ist das gute Miteinander mit allen Ortsgemeinden. Ich bin gerne Bürgermeister!“ (woti)


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