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Nachricht vom 10.06.2016    

Fredi Winter im Asbacher Land - Fluglärminitiative gefordert

Die SPD Ortsvereine im Asbacher Land nutzten eine Einladung des Buchholzer Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Wolfer, um sich mit dem Landtagsabgeordneten und SPD Kreisvorsitzenden Fredi Winter über die Perspektiven der neugebildeten Landesregierung zu unterhalten.

Foto: privat

Buchholz. Besonders erfreut zeigten sich die anwesenden Gäste über die Botschaft der Verstärkung der Polizeikräfte durch erhebliche Neueinstellungen sowie der Ankündigung der Verbesserung der Infrastruktur. Beifall fand hier insbesondere der angekündigten Straßensanierungsplan und die flächendeckende Breitbandversorgung für das gesamte Land Rheinland-Pfalz. Wobei der Landkreis durch die Initiative des Landrats Rainer Kaul ja schon auf einem guten Wege sei.

Auch die Botschaft einer grundsätzlichen Ferienbetreuung für Kinder an den Schulen stieß auf größtes Interesse.

Gerne hätten die Zuhörer jedoch gesehen, wenn im Rahmen der Verstärkung der Polizei auch der Standort Straßenhaus als örtliche Präsens wieder auf die Tagesordnung gekommen wäre. Hier wie auch in anderen Sachthemenbereichen wünschten sich die Anwesenden durchaus mehr an Kreativität und klarerer Prioritätensetzung von Seiten der im Land tätigen Politiker aller Parteien.

Auf die Frage, ob denn der ländliche Raum nicht abgehängt werde, erinnerte Fredi Winter daran, dass es ihm immer schon ganz besonders wichtig war, in Mainz klar zu machen, „dass Rheinland-Pfalz nicht bei Koblenz ende“. Wobei Dr. Thomas Stumpf, der Vorsitzende aus Windhagen, nachwarf, „dann müssen wir halt auch Neuwied immer mal wieder daran erinnern, dass der Landkreis nicht nur aus Stadt und der Rheinschiene besteht“.

Dies ermunterte Dietmar Josef Lauer von der FWG Buchholz die Thematik Fluglärm in der Region unmittelbar anzusprechen. Es könne nicht weiter angehen, „dass die Bekämpfung des von dort ausgehenden Fluglärms am Grenzzaun von NRW ende“. Auch in Buchholz müsse es für die lärmbetroffenen Bürger finanzielle Unterstützungen für die dringend notwendigen Schallschutzmaßnahmen geben. Der Lärm sei zeitweise unerträglich geworden.

Völlig unverständlich, so auch weitere Zuhörer aus der Region, sei es, wenn von Seiten der Genehmigungsbehörden immer noch zugelassen werde, dass der Flugverkehr nachts nicht gänzlich eingestellt werden muss. Verbandsgemeinde, Kreis und Land müssten hier gegenüber dem Flughafen initiativ werden. Dies kann so nicht weitergehen, war der einmüdige Tenor. Fredi Winter versprach, nach Vorlage ergänzender Unterlagen, auch dieses Thema auf seine Agenda zu nehmen. Ohne eine „lautstarke“ Fluglärminitiative vor Ort wird es da wohl kaum „Gehör“ geben, war dabei die einhellige Meinung. Fredi Winter konnte dies mit Blick auf die vielfältigen Initiativen zum Bahnlärm nur noch bestätigen.


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