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Nachricht vom 22.05.2015    

Feuerwehr Puderbach informiert über Rettungskarte

Bei schweren Verletzungen bei Autounfällen zählt für die verletzten Personen jede Sekunde. Der Feuerwehr bleibt wenig Zeit für die Bergung. Jeder Handgriff muss sitzen. Eine Rettungskarte im Fahrzeug hilft Zeit zu sparen.

Ein Aufkleber an der Windschutzscheibe zeigt den Rettern an, dass die Rettungskarte an Bord ist. Foto: Wolfgang Tischler

Puderbach. Je jünger die Fahrzeugmodelle sind, umso schwerer ist es für die Feuerwehren verletzte Personen aus den Fahrzeugen zu bergen. Die Autohersteller entwickeln immer neue Fahrzeuge mit modellspezifischen Details. Dadurch wird die Rettung für die Feuerwehr zu einem immer größeren Problem. Sie benötigen wichtige Informationen über die Fahrzeugbeschaffenheit, um zügig voranzukommen ohne dabei die Insassen und auch sich selbst zu gefährden.

Die Frage stellt sich vor Ort, wo befinden sich Airbags, Batterie, Tanks (eventuell Gas), elektrische Leitungen, Druckzylinder und einiges mehr. Besonders wichtig sind auch die Informationen über Karosserieversteifungen, um eine Rettungsschere effektiv einsetzen zu können. Bei Hybridautos gibt es zusätzliche Batterien. Im Fahrzeug verlaufen Stromleitungen, die gefährliche Spannungen haben.

All diese wichtigen Informationen sind in der Rettungskarte aufgezeichnet. Ist sie im Fahrzeug angebracht, dann haben die Rettungskräfte schnell die Informationen zur Hand. Wertvolle Zeit ist gewonnen.



Die Puderbacher Feuerwehr hat in einer Samstagsaktion am Puderbacher Supermarkt über die Rettungskarte anschaulich informiert und Demonstrationen mit der Rettungsschere durchgeführt. An einem Fahrzeug war der Himmel herausgenommen worden und die Besucher konnten selbst sehen, wie viele Leitungen hier durchlaufen. Wenn das Dach des Fahrzeugs zur Rettung abgetrennt werden muss, dann werden eine Menge Kabel durchgeschnitten. Das bedeutet, dass vorher allem vorhandenen Batterien lahmgelegt werden müssen. Die Sicherheit des Verletzten und des Retters haben immer Vorrang.

Wer am Samstag zur Feuerwehr kam, konnte sich die Rettungskarte für sein Fahrzeug ausdrucken lassen. Gleichzeitig machten die Kameraden der Feuerwehr Werbung für ihr 125-jähriges Jubiläum, welches vom 3. bis 5. Juli stattfindet. Viele Highlights erwarten die Besucher, nähere Informationen finden Sie auch unter www.125-Jahre-Feuerwehr-Puderbach.de. (woti)


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Kommentare zu: Feuerwehr Puderbach informiert über Rettungskarte

1 Kommentar

Bei Mercedes-Fahrzeugen ab Baujahr 2014 ist die Rettungskarte schon "drin" - nämlich als Digitalversion mit einem QR-Code an der B-Säule und im Tankdeckel, für alle anderen Fahrzeuge kann man es über res-qr.de nachrüsten.
#1 von Andreas Herberger, am 23.05.2015 um 19:19 Uhr

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