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Nachricht vom 02.10.2014    

EHC Neuwied startet in neue Saison der Oberliga West

Die Füchse aus Duisburg sind am Freitagabend, 3. Oktober, um 18.30 Uhr nicht nur Gastgeber, sie sind auch der klare Favorit gegen den Aufsteiger aus der Deichstadt. Doch die Bären wollen ein unangenehmer Gegner sein. Das gilt auch für das erste Heimspiel der Oberliga-Saison am Sonntagabend, 5. Oktober um 19 Uhr im Neuwieder Icehouse gegen die deutlich verstärkten Löwen aus Frankfurt.

Beim Spiel gegen den holländischen Meister Tilburg zeigten sich die Bären in guter Form. Foto: EHC Neuwied

Neuwied. Die Rollen sind klar verteilt - eigentlich. Doch welcher Sportler oder Trainer fährt schon gerne irgendwo hin, um sich eine Niederlage abzuholen. Und deshalb ist auch der Plan des EHC Neuwied zum Saisonstart in der Oberliga West ein anderer.

Wenn am Freitag in Duisburg die Saison beginnt, dann haben die Bären in der Vorbereitung 11 Trainingseinheiten absolviert. Zum Vergleich: Duisburg hatte alleine 13 Testspiele lang Zeit um in Form zu kommen und an der Abstimmung zu arbeiten. „Ich wollte am Ende der Vorbereitung bei 80 Prozent unseres Leistungsvermögens angelangt sein“, sagt Neuwieds Trainer Arno Lörsch. „Das haben wir durch diverse Ausfälle nicht geschafft. Mancher Spieler ist schon bei 80 Prozent, mancher aber auch noch nicht. Mehr gab die Vorbereitung einfach nicht her. Ich bin dennoch nicht unzufrieden.“

Besonders im jüngsten Test gegen Tilburg (2:1 nach Penaltyschießen) war erkennbar, dass sich das Team in den vergangenen Wochen gut entwickelt hat. „Wir sind in Duisburg eindeutig der Außenseiter. Aber deshalb fahre ich nicht mit einem schlechten Gefühl dort hin“, sagt Lörsch. „Der Auftakt in Duisburg ist für uns eigentlich ideal. Wir sind der Aufsteiger, Duisburg ist hingegen ein ambitionierter Kandidat für den Aufstieg in die DEL2. Da klafft schon eine große Lücke zwischen den beiden Teams. Chancenlos sind wir dennoch nicht.“

Und die Bären haben auch schon einen Plan für das Duell mit den Füchsen: „Wir wollen Duisburg die Lust am Spielen nehmen. Wir wollen permanent stören und lästig sein. Wenn wir es schaffen, von Beginn an nah dran zu sein an den Gegenspielern und uns auf unsere individuellen Stärken besinnen, dann haben wir vielleicht eine Chance. Allerdings müssen wir dazu auch noch an unserer offensichtlichen Schwäche im Abschluss arbeiten. Gelingt uns beides, können wir vielleicht in Duisburg überraschen.“ Auch Füchse-Trainer Franz Fritzmeier erwartet ein interessantes Match: „Das wird ein ganz heißer Tanz. Wir werden nicht den Fehler machen, Neuwied zu unterschätzen.“



Gleiches gilt für den Sonntagabend, wenn die 1b der Frankfurter Löwen nach Neuwied kommt. „In der Oberliga gibt es keine leichten Gegner“, sagt Lörsch. „Die Liga ist deutlich enger zusammen gerückt. Alle Kader wurden teils mit namhaften Akteuren verstärkt.“ Das gilt ohne Abstriche auch für die Zweitvertretung der Hessen, die sich als Perspektivteam sieht für die eigene erste Mannschaft in der DEL2. „Ich bin überrascht, wie sich der Kader jetzt zusammenstellt. Im angedachten Ausbildungsteam ohne Geld und lediglich mit Euphorie ausgestattet ist eine Menge auf die Beine gestellt worden. Frankfurt war schon immer sehr unangenehm zu spielen, das kennen wir aus eigener Erfahrung. Ein Team mit Ecken und Kanten. Und nach den personellen Verstärkungen gibt es schon gar keinen Grund, dieses Team zu unterschätzen. Das wird auch für die Zuschauer ein hochinteressantes Duell.“

Ausblick: Freitag, 18.30 Uhr, EV Duisburg – EHC Neuwied. Sonntag, 19 Uhr: EHC Neuwied – Frankfurter Löwen (1b).



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