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Nachricht vom 20.02.2014    

Neues Neuwieder Logo gefällt nicht

Die Neuwieder CDU-Stadtratsfraktion sieht die Mitbestimmungsrechte des Rates bei der Erstellung und Konzeption des neuen Logos der Stadt Neuwied durch den Oberbürgermeister massiv verletzt: „Ausschreibung, Vergabe und Erstellung der Konzeption sind ohne vorherige Diskussion und Beschlussfassung in städtischen Gremien verwaltungsintern von OB und Amt für Stadtmarketing durchgepeitscht worden“, kritisiert Fraktionschef Martin Hahn.

"Nikolaus, der CDU gefällts nicht!" - Das neue Logo der Stadt Neuwied wird von der CDU scharf kritisiert.

Die CDU hält den Vorgang besonders deswegen für nicht akzeptabel, weil es sich um ein Thema „von grundsätzlicher und weittragender Bedeutung für unsere Stadt“ handele. Dies hätte eine breite und transparente Diskussion unabdingbar erfordert, meint die CDU. Es handele sich keinesfalls um ein Geschäft der laufenden Verwaltung und diese Erklärung werde von der Fraktion auch nicht akzeptiert.

Ein neues Logo, dass über Jahre die Außendarstellung der Stadt bestimmt, dass Wiedererkennung und Identität stiften soll, könne man nicht über die Köpfe der Menschen am Reißbrett entwerfen und in einem „Parforce-Ritt“ einer Stadt und ihren Bürgern überstülpen. Die Chance, um Akzeptanz und Unterstützung von Politik und Öffentlichkeit durch Transparenz und Offenheit zu werben, sei leichtfertig verspielt worden.

Stattdessen werde auch dieses Verwaltungsvorhaben (ähnlich wie bei der geplanten Umbenennung der Galerie und der versuchten Unterbringung von Obdachlosen in der alten Schule Heddesdorf) zu einem „absoluten, selbst verschuldeten, Kommunikations-Desaster“, so die Formulierung der Neuwieder CDU.

Weiter heißt es in der Erklärung: „Uns geht es nicht um Fragen des guten Geschmacks – es wird immer unterschiedliche Auffassungen zu Farbgebung, Motiven und Aussagen geben. Es geht uns auch nicht um die Frage, ob das nun präsentierte Logo dem der Stadt Troisdorf offenkundig nachempfunden wurde und urheberrechtliche Fragestellungen auch zukünftig nicht kalkulierbare Risiken bergen. Uns geht es um moderne, zeitgemäße Beteiligung und Einbindung von Rat und Bürgern bei wichtigen Aufgaben- und Fragestellungen für unsere Stadt, die ein hohes Maß an Transparenz und Offenheit seitens der Stadtspitze erforderlich machen.“




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Die Stadtratsfraktion will dafür eintreten, das jetzt vorgestellte Konzept als Werbelinie für den Rheinland-Pfalz Tag, dessen erfolgreiche Durchführung man keinesfalls gefährden will, zu belassen und nach dem Rheinland-Pfalz Tag gemeinsam mit Verwaltung und Rat unter Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit die Entwicklung eines neuen Logos für Neuwied anzugehen: „Wir fordern den Oberbürgermeister auf, keine über den Rheinland-Pfalz Tag hinausgehenden Auftragsvergaben, die im Zusammenhang mit der weiteren Umsetzung des Logos stehen, vorzunehmen.“


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