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Nachricht vom 24.01.2014    

Botschafter kam zur Initiative gegen Bahnlärm von Erwin Rüddel und Norbert Röttgen

Auf Initiative des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und seines nordrhein-westfälischen Kollegen Dr. Norbert Röttgen fand eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Bahnlärm statt. Als Tagungsort hatten die Politiker die Stadt Königswinter ausgewählt. Prominenter und sachkundiger Gastredner war der schweizerische Botschafter Tim Guldimann.

Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel (von links), Bürgermeister Peter Wirtz, BI-Vorsitzender Willi Pusch, Botschafter Tim Guldimann, BI-Vorsitzender Gerd Kirchhoff und Bundestagsabgeordneter Dr. Norbert Röttgen vor der Diskussion um Bahnlärm.

Rüddel freute sich zudem über die Anwesenheit von Bürgermeister Peter Wirtz und Vertretern regionaler Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm wie Gerd Kirchhoff.

„Der Bahnlärm stellt für die Menschen im Mittelrheintal eine zunehmend unerträgliche Belastung dar“, sagte Norbert Röttgen unter dem Beifall zahlreicher Bürgerinitiativen-Vertreter. Ergänzend sagte er: „Niemand von uns ist gegen Bahnverkehr – ganz im Gegenteil – aber wir müssen Lösungen finden, um den Schutz der Gesundheit der Menschen zu gewährleisten.“ Dazu haben die beiden Bundestagsabgeordneten im vergangenen Jahr bereits Initiativen gestartet.

Erwin Rüddel: „Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen aus der Region ist es gelungen, das Thema im Koalitionsvertrag zu verankern. Wenn bis 2016 nicht mindestens die Hälfte der in Deutschland verkehrenden Güterwagen umgerüstet sind und auf leisen Sohlen fahren, werden noch in dieser Wahlperiode ordnungsrechtliche Maßnahmen auf stark befahrenen Güterstrecken umgesetzt – zum Beispiel Nachtfahrverbote für nicht umgerüstete Güterwagen.“

Die entscheidende europäische Initiative kam jedoch aus der Schweiz: Ab 2020 sind dort laute Züge, die nicht mit modernen Flüsterbremsen ausgestattet sind, verboten. Mit dem Ergebnis, dass auch in Deutschland dann eine deutliche Reduzierung des Bahnlärms erfolgen wird.

Wie dies in der Schweiz politisch erreicht werden konnte, erläuterte Botschafter Tim Guldimann. Er wies dabei gleichzeitig auf den wirtschaftlichen Aspekt des Themas hin: „Es geht um nicht weniger als die Zukunft des Produktionsstandortes“, so der Botschafter. „Die Schweiz hat erkannt, dass die Akzeptanz der Verkehrsinfrastruktur des Landes eine wesentliche Voraussetzung für eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist.“

Mit seinen Ausführungen stieß Guldimann bei den Vertretern der zahlreich anwesenden Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm auf große Zustimmung. Deren Sprecher Gerd Kirchhoff formulierte: „Wir brauchen in Deutschland eine möglichst rasche Umrüstung aller Waggons!“ Zudem forderte er, stärker als bisher über Alternativstrecken nachzudenken, um die Mittelrheintrasse zu entlasten.

Im Anschluss an eine sehr engagierte, lebhafte Diskussion sagten die CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und Norbert Röttgen den Bürgerinitiativen auch weiterhin ihre Unterstützung zu und bekanten sich gleichzeitig für deren Engagement: „Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass der Kampf gegen den Bahnlärm in Deutschland den gleichen Stellenwert bekommt wie in der Schweiz. Denn auch in Deutschland muss es möglichst rasch zu einem Verbot lauter Züge kommen.“



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