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Pressemitteilung vom 02.07.2025    

Hitze in Rheinland-Pfalz: Herausforderungen für Wildtiere und Hilfsmöglichkeiten

Die anhaltende Hitze stellt nicht nur Menschen, sondern auch die Tierwelt vor erhebliche Herausforderungen. Besonders betroffen sind Arten, die auf Wasser angewiesen sind. Der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz gibt Tipps, wie man Wildtieren helfen kann.

Rehbock im Getreidefeld. (Foto: Patrick Pleul/dpa/ZB)

Rheinland-Pfalz. Die hohen Temperaturen der aktuellen Hitzewelle belasten nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern auch die Natur und ihre Bewohner. "Besonders betroffen sind Tiere, die für ihre Fortpflanzung an Wasser gebunden sind, wie zum Beispiel einige Insektenarten oder Amphibien", erklärte Ann-Sybil Kuckuk, Naturschutzreferentin beim Nabu Rheinland-Pfalz. Der Rückgang dieser Arten beeinflusst wiederum die Vogelpopulation, da Insekten und Amphibien als Hauptnahrungsquelle dienen.

Tiere mit Fell oder Federkleid schwitzen kaum. Stattdessen haben sie Verhaltensweisen entwickelt, um sich abzukühlen. "So sorgen beispielsweise Füchse und Vögel durch Hecheln für Abkühlung und suchen kühle, schattige Stellen auf", erläuterte Kuckuk. Viele Tiere, darunter Hirsche und Wildschweine, ziehen sich in den kühlen Wald zurück und bewegen sich wenig, nutzen aber auch gefüllte Wassergräben zum Suhlen.



Wie man Wildtieren bei Hitze helfen kann
Bei andauernder Hitze können Menschen durch das Bereitstellen von Bade- und Trinkstellen Hilfe leisten. Diese sollten sauber und sicher gestaltet sein. "Kleine Holzstücke, Äste und Steine dienen als Landeplatz für Insekten, aber auch als Ausstiegshilfe für Tiere, sodass diese nicht ertrinken", so Kuckuk. Regentonnen und Pools sollten abgedeckt werden, um Unfälle zu vermeiden. Das Wasser in den Trinkstellen sollte täglich gewechselt und die Schale gereinigt werden, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.

Ein naturnah gestalteter Garten ist grundsätzlich eine gute Unterstützung für Wildtiere. Hecken und Sträucher bieten sowohl Lebensraum als auch ein vielfältiges Nahrungsangebot. "Dort finden die Tiere im Idealfall auch schattige, kühle Plätze unter Büschen oder zwischen Stauden", sagte Kuckuk.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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