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Pressemitteilung vom 10.06.2025    

Sicherheitsrisiko Bahnübergang: Unachtsamkeit kann tödlich enden

Gefährliche Zwischenfälle an Bahnübergängen haben sich in der Region, insbesondere im Bereich Daaden-Biersdorf, gehäuft . Trotz Warnsignalen und Schranken ignorieren Verkehrsteilnehmer die Sicherheitsvorkehrungen, was zu gefährlichen Situationen führt.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Vermehrt wurden gefährliche Zwischenfälle an Bahnübergängen in der Region beobachtet. Bahnbedienstete berichten, dass Verkehrsteilnehmer häufig das Rotlicht oder geschlossene Schranken missachten, was ihre Sicherheit erheblich gefährdet.

Verhalten an Bahnübergängen
Über 90 Prozent der Unfälle an Kreuzungen von Schiene und Straße sind auf Leichtsinn, Unwissenheit und Ungeduld zurückzuführen. Zehn einfache Regeln können helfen, solche Unfälle zu vermeiden:

1. Ein Bahnübergang ist am Andreaskreuz erkennbar, das signalisiert, dass Züge immer Vorrang haben. Aufgrund ihrer großen Masse und hohen Geschwindigkeit haben Züge einen deutlich längeren Bremsweg als ein Pkw.
2. Nähern Sie sich dem Bahnübergang langsam und seien Sie bremsbereit. Weiße Baken mit roten Streifen zeigen die Entfernung zum Übergang an (drei Streifen: 240 Meter, zwei Streifen: 160 Meter, ein Streifen: 80 Meter).
3. Beachten Sie die Verkehrszeichen zur zulässigen Geschwindigkeit.
4. Überholen Sie keinesfalls.
5. Achten Sie auf akustische Signale der Bahnübergangsanlage oder der Züge.
6. Verringern Sie die Lautstärke Ihres Radios und nehmen Sie Kopfhörer ab.
7. Schauen Sie am Andreaskreuz in Ruhe nach beiden Seiten über die Strecke und fahren Sie erst weiter, wenn kein Zug kommt.
8. Halten Sie bei rotem Licht am Bahnübergang an, auch wenn die Schranken noch oben sind. Bei gelbem Licht und rotem Blinklicht ebenfalls anhalten.
9. Geschlossene Schranken bedeuten Stopp. Umfahren Sie sie niemals und klettern Sie nicht darunter hindurch.
10. Bleibt Ihr Fahrzeug auf dem Bahnübergang liegen, verlassen Sie es und rufen Sie die 112 an. Ihr Leben ist wichtiger als Ihr Auto. (PM/Red)


Mehr dazu:   Auto & Verkehr  
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