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Nachricht vom 28.04.2025    

Rheinland-Pfalz setzt verstärkt auf Recyclingbaustoffe im öffentlichen Bau

Rheinland-Pfalz hat sich das Ziel gesetzt, beim Bau öffentlicher Gebäude mehr Recyclingmaterialien zu verwenden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von Vertretern der Landesregierung und der Bauwirtschaft unterzeichnet.

(Foto: Soeren Stache/dpa)

Rheinland-Pfalz. Mehr Recyclingbaustoffe bei öffentlichen Bauprojekten in Rheinland-Pfalz einzusetzen, um Energie, Ressourcen und Geld zu sparen - das ist das Ziel einer neuen Vereinbarung zur Kreislaufwirtschaft. Diese wurde von drei Ministerinnen der rheinland-pfälzischen Ampel-Koalition gemeinsam mit Vertretern aus dem Bausektor, der Verwaltung sowie der Architekten- und Ingenieurkammer unterzeichnet. "In Bauwerken sind gigantische Mengen an Material und Energie gespeichert", erläuterte Umweltministerin Katrin Eder (Grüne). "Wird ein Gebäude abgerissen oder Teile davon renoviert, werden diese quasi wieder frei und können genutzt werden."

Der dabei entstehende mineralische Abfall macht mehr als die Hälfte des Gesamtabfalls in Deutschland aus, landet jedoch noch immer viel zu oft auf Deponien, so Eder weiter. Mit dem neuen "Bündnis Kreislaufwirtschaft auf dem Bau" soll auch wertvoller freier Deponie-Raum erhalten bleiben, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Eder, Bau- und Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) heißt.




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Beim Neubau des Laborgebäudes des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz kam bereits Recycling-Beton zum Einsatz. Flüssigboden mit recycelten Gesteinskörnungen wurde beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal verwendet. Hierfür wurde eigens eine Anlage in Bad Neuenahr-Ahrweiler errichtet. Zukünftig sollen Bauteile wie Türen oder Geländer wiederverwendet werden. Schon bei der Planung eines Baus soll an den Rückbau gedacht und Gebäude möglichst lange genutzt werden. Die Vereinbarung umfasst auch den Straßenbau.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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