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Pressemitteilung vom 11.03.2025    

Deutlicher Rückgang der Straftaten im Bereich der Polizeidirektion Neuwied

Die Polizeidirektion Neuwied hat die Kriminalstatistik für das Jahr 2024 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen einen erfreulichen Rückgang der Straftaten in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen. Trotz einiger Anstiege in bestimmten Deliktsbereichen bleibt die Aufklärungsquote auf einem hohen Niveau.

Symbolbild

Neuwied. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 der Polizeidirektion Neuwied verzeichnet insgesamt 15.992 registrierte Straftaten, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von 141 Fällen (-0,9 Prozent) bedeutet. Im Landkreis Neuwied wurden 9.644 Straftaten erfasst, während im Landkreis Altenkirchen 6.348 Fälle registriert wurden. Die Aufklärungsquote liegt mit 65,6 Prozent über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz.

Mehr Rohheitsdelikte und Diebstähle
Ein signifikanter Rückgang ist bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu verzeichnen, die um 19,7 Prozent auf 435 Fälle gesunken sind. Gleichzeitig stiegen die Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit um 5,0 Prozent auf 3.580 Fälle an. Besonders bemerkbar machte sich der Anstieg bei Raubdelikten und einfachen Körperverletzungen.




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Die Diebstahlsdelikte nahmen um 2,3 Prozent auf insgesamt 3.706 Fälle zu, wobei einfache Taschendiebstähle um 20,0 Prozent auf 132 Fälle anstiegen. Wohnungseinbruchdiebstähle verzeichneten einen Anstieg um 7,5 Prozent auf 215 Fälle, wobei mehr als die Hälfte der Fälle Versuchstaten waren.

Im Bereich der Rauschgiftkriminalität gab es einen deutlichen Rückgang um 32,0 Prozent auf 1.103 Fälle. Dies wird hauptsächlich auf die Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 zurückgeführt. Die Polizeidirektion Neuwied bleibt weiterhin engagiert, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. (PM/Red)


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