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Pressemitteilung vom 24.09.2024    

Neuwied: Diskussionsrunde zur Migrationsbetreuung als Schlüssel zur Integration

Der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel besuchte den AWO Bezirksverband Rheinland in Neuwied. Dabei ging es um die Herausforderungen und Chancen der Migrationsbetreuung im rheinischen Westerwald. Die Diskussion drehte sich auch um die geplanten Kürzungen der Ampelkoalition.

V.l.: Elvin Sokoli, Erwin Rüddel, Julia Lebzak (Fotoquelle: Büro Rüddel)

Neuwied. Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel folgte einer Einladung des Teams der Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) nach Neuwied. Gemeinsam mit Julia Lebzak und Elvin Sokoli diskutierte er über die Bedeutung der kommunalen Arbeit zur Integration von Flüchtlingen und Migranten. "Unsere Kommunen sind durch die große Zahl Ankommender zunehmend belastet. Wir müssen aufpassen, dass unsere Gesellschaft durch Flucht und Migration nicht überfordert wird", erklärte Rüddel. Die Migrationsbetreuung sei aber ein wesentlicher Baustein, um in der Orts- oder Stadtgemeinschaft ankommen zu können.

Zuwanderer mit und ohne Integrationsbemühungen unterscheiden
Rüddel betonte die Notwendigkeit, zwischen Migranten zu unterscheiden, die sich integrieren wollen, und denen, die dies ablehnen. "Für erstere müssten die Mittel eigentlich sogar gestärkt werden, schließlich brauchen wir Zuwanderung auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig muss der Staat auch konsequent gegenüber denjenigen sein, die sich nicht integrieren wollen", so Rüddel weiter. "Wir brauchen Unterstützung für die Engagierten und konsequentes Abschieben für die Verweigerer als Pfeiler einer geregelten Einwanderungspolitik."



Kaum noch Förderung für Integration vor Ort
Die AWO bietet ein breites Beratungsangebot an, das von Unterstützung bei der Orientierung in Deutschland über soziale Betreuung, Integration und Sprachförderung bis hin zur Zusammenarbeit mit Kommunen und anderen Organisationen reicht. Diese Arbeit bildet eine wesentliche Säule der Integration neben den Bemühungen der Städte und Gemeinden selbst.

Pläne der Ampelregierung, die Mittel ausgerechnet für die Betreuung und Integration in den Kommunen zu kürzen, sieht Rüddel daher kritisch. "Wenn sich Kommunen finanziell und strukturell bereits überbeansprucht fühlen, ist es falsch, unsere Beratungs- und Integrationsstrukturen auch noch von der Bundesebene aus zu schwächen. Das kann angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas nicht richtig sein", mahnte Rüddel abschließend. (PM/Red)



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