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Pressemitteilung vom 17.08.2023    

Mitglieder der Frauenselbsthilfe Krebs aus Neuwied reisen zum Bundeskongress

Hunderte in der Krebs-Selbsthilfe engagierte Menschen reisen aus ganz Deutschland nach Magdeburg, um am Bundeskongress der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH), Deutschlands größter Krebs-Selbsthilfeorganisation, teilzunehmen, so auch zwei Vertreterinnen des Gruppenleitungsteams aus Neuwied.

Vertreterinnen der Frauenselbsthilfe Krebs Neuwied. (Foto: FSH)

Neuwied. Die dreitägige Veranstaltung dient neben der Mitgliederversammlung auch der Fortbildung und dem Netzwerken. Experten aus Onkologie und Gesundheitspolitik besuchen den Kongress, der in diesem Jahr mit Grußworten von Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe, eröffnet wird.

"Für uns ist das Treffen in Magdeburg ein wichtiger Termin", erklärt Judith Spohr, Leiterin der Gruppe Neuwied, die wie alle FSH-Mitglieder eine Krebserkrankung selbst durchlebt hat. "Die Veranstaltung bietet uns nicht nur spannende Vorträge und Workshops, sondern auch die Gelegenheit, mit anderen Gruppenleitungsteams Erfahrungen und Tipps für die Selbsthilfearbeit auszutauschen." Einen Schwerpunkt der diesjährigen Tagung stellen psycho-onkologische Themen dar, zum Beispiel welche Unterstützungsmöglichkeiten und Strategien es für Menschen mit Krebs gibt, um einen guten Umgang mit der Erkrankung zu finden. Außerdem werden Vorträge zu aktuellen Entwicklungen in der Medizin sowie zu speziellen Aspekten der Selbsthilfearbeit angeboten.

Bundesweit werden jährlich mehr als 30.000 Betroffene in den Gruppen der FSH aufgefangen, informiert und begleitet. Neben den Gruppentreffen und einer Telefonberatung durch speziell geschulte Mitglieder können auch verschiedene virtuelle Angebote, unter anderem ein moderiertes Forum im Internet und moderierte Online-Selbsthilfetreffen genutzt werden.

"Unsere Online-Angebote sind sehr wichtig und hilfreich, doch die Selbsthilfe von Angesicht zu Angesicht kann durch nichts ersetzt werden", findet Judith Spohr. "In den Gruppen vor Ort vermitteln wir Neuerkrankten auf vielen unterschiedlichen Wegen Hoffnung und Zuversicht. Wir zeigen, dass der manchmal schwierige Weg durch die Erkrankung nicht allein gegangen werden muss. Und das Wichtigste: Die Lebensfreude steht bei all unseren Aktionen im Vordergrund."



Menschen mit einer Krebserkrankung, die die FSH-Gruppe Neuwied kennenlernen möchten, können jederzeit zu einem der monatlichen Treffen kommen. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich.

Die Gruppe Neuwied trifft sich:
an jedem ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr
im Friedrich-Spee-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied
Kontakt: Judith Spohr, Telefon +491727899439, js-fsh-neuwied@web.de oder Sharon Ulrike Dersche, Telefon +491702400898, rose-fsh-neuwied@magenta.de

Über die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH)
Die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) ist Deutschlands älteste und größte Krebs-Selbsthilfeorganisation, die sich insbesondere für Frauen mit Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen engagiert. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, über ein moderiertes Forum im Internet, eine Telefonberatung und über bedürfnisorientierte Angebote zum Beispiel für Frauen mit Metastasen und Männer mit Brustkrebs. Die FSH wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft sie steht. Die Organisation arbeitet unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.
(PM)


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