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Nachricht vom 13.12.2022    

Digitaler Zeitvertreib auch in der Region im Trend

Mit dem technischen Fortschritt erschließen sich Menschen immer neue Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Nicht nur in der Wirtschaftswelt und Unternehmen zeigt sich modernste Technik. Ebenso im heimischen Umfeld dominieren bei Verbrauchern spannende Systeme die freie Zeit. Das trifft im Übrigen nicht nur auf junge Erwachsene zu, die sich generell häufig sehr technikaffin zeigen, sondern ebenfalls auf die Generation 50+.

Foto Quelle: pixabay.com / noname_13

Musik- und Videostreaming
An erster Stelle der digitalen Freizeitbeschäftigung steht ebenfalls in der Region seit einigen Jahren die Nutzung von Streaming-Diensten. Folglich ist die Art nicht völlig neu. Dennoch ist der Bereich Filme und Serien zu streamen, aber auch Musik online zu hören eine der am häufigsten genutzte Möglichkeit, die arbeits- oder schulfreie Zeit zu gestalten. Ein Faktor hierbei ist freilich, dass sich diese Inhalte unabhängig vom Aufenthaltsort genießen lassen. Ferner braucht es weder CDs noch Blu-Ray oder DVD.

Dank praktischer Abo-Modelle lassen sich die unterschiedlichen Dienste bequem und flexibel nutzen. Ebenfalls gibt einige Anbieter, die Teile ihres Angebots kostenfrei zur Verfügung stellen, dieses jedoch hierfür mit Werbung bestücken. Nutzer und Nutzerinnen in Bad Honnef, Unkel und andernorts entscheiden folglich selbst, für welche Variante sie sich entscheiden und was es ihnen wert ist. Statistiken zeigen Entsprechendes. Etwa wuchsen die Abonnentenzahlen innerhalb von zehn Jahren bei Netflix von 26 Millionen auf 221 Millionen Menschen. Das Musikstreaming gehört heute zu den tragenden Säulen in der Musikindustrie und physische Datenträger werden immer seltener gekauft.

Online-Spiele
Erst kürzlich hat der Xbox Chef enthüllt, dass Call of Duty nun auch auf der Nintendo Switch erscheinen wird. Das kommt einem kleinen Erdbeben in der Gaming-Industrie gleich. Denn was Joost Rademacher im Rahmen der Microsoft-Pläne veröffentlichte, wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Heute allerdings müssen sich selbst größte Videospielkonzerne anpassen und mit der Zeit gehen. Denn der Videospielsektor ist so groß wie nie und ein Abflachen des Interesses nicht in Sicht.

Das Gleiche gilt im Übrigen für das Online-Glücksspiel. Sind die Zahlen für Musik- und Videostreaming bereits hoch, präsentiert sich die Glücksspiel-Branche im Internet weitaus umsatzstärker. Weltweit werden mehr als 360 Milliarden Euro brutto umgesetzt. Davon entfielen über 10 Milliarden Euro auf den regulierten Glücksspielmarkt hierzulande. Im Kontext der vielfältigen Möglichkeiten, die sich bieten, ist das wenig verwunderlich. Denn heute kann an einem Casinospiel online mit nur wenigen Klicks teilgenommen werden. Zudem stehen die Spiele rund um die Uhr zur Verfügung und die Casino Auszahlung ohne Verifizierung ist ebenfalls eine Option.

Waren früher die Besuche in der Spielbank noch ein seltenes Erlebnis und gab es Dresscode und Öffnungszeiten, können Menschen aus der Region über Smartphone, Tablet und Co. unkompliziert und nahtlos ein Spiel machen. Seriöse Anbieter, viele Zahlungsmöglichkeiten und dank unabhängiger Testberichte hat sich der Markt stark gewandelt. Moderne Technik sorgt zudem für stetig neue und innovative Games. Interessanterweise sehen die meisten Glücksritter diese Möglichkeiten im Übrigen tatsächlich mehr als eine Freizeitbeschäftigung, als ein Mittel, um hohe Geldgewinne zu generieren. Das zeigt, dass Menschen viel reflektierter mit den Angeboten umgehen als noch vor einigen Jahren.

Soziale Netzwerke
Instagram, YouTube, TikTok, Facebook, BeReal oder auch Mastodon sind kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Aktuelle Studien zeigen, dass sich der Durchschnitt der Nutzer und Nutzerinnen nicht nur in der Region täglich über zwei Stunden auf Social-Media-Plattformen bewegt. Dabei fühlen sich diese allerdings nicht weniger einsam. Es scheint zudem viel mehr so, als würden TikTok, Instagram und Co. Depressionen fördern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit 5.400 Erwachsenen.

Dennoch sind die Angebote der Unternehmen verlockend und auf den Plattformen tummeln sich täglich Millionen Menschen. Weltweit gibt es laut Hochrechnungen 4,6 Milliarden aktive Nutzer. Ein Drittel der befragten Deutschen gab zudem an, jeden Tag auf Instagram zu sein. Hier werden Einblicke aus dem Privatleben ebenso geteilt wie Geschäftspartner gefunden oder Hilfreiches verbreitet.

Denn abseits der netten Gespräche sind es vorwiegend die Interessengemeinschaften, die hier gefunden werden. Nahezu anonym lässt sich über all das reden, was vielleicht im eigenen Lebensumfeld keinen Platz hat oder wo schlicht zu wenig Menschen sind, die ähnliche Ansichten haben. Wer also auf sozialen Plattformen unterwegs ist, gehört zu einer großen Menge an Personen, die dies ebenfalls tun. Allerdings sollte dabei der Blick für das eigene Leben nicht verloren gehen.

Apps
Ein ebenfalls stetig wachsender Teil von Nutzern und Nutzerinnen, nicht nur in Bad Honnef, Puderbach oder Asbach, nutzt tagtäglich eine Vielzahl von Applikationen für das Smartphone oder Tablet. Ihr Ziel sind Spiele ebenso wie Möglichkeiten, kreativ zu sein. Unabhängig davon, ob digitale Kunst entstehen soll, ein Musikstück oder simpel ein E-Book; die vielfältigen Programme, die es zur Erfüllung dieser kreativen Impulse oft kostenlos in App-Stores gibt, helfen schnell und unkompliziert, sich mit der Materie zu beschäftigen. In der Kombination mit den sozialen Medien lässt sich zudem das Erstellte nahtlos teilen.

Insbesondere die Option, entsprechende Apps erst kostenfrei ausprobieren zu können, hilft vielen überhaupt erst ihre Kreativität anzuzapfen. Erst durch die digitalen Optionen wurde es also möglich, dass so viele Menschen ihre Talente veröffentlichen und entsprechendes Publikum finden konnten. (prm)

Agentur Autor:
Sebastian Meier



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