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Pressemitteilung vom 18.08.2022    

Starkregen: Abschließende Bürgerworkshops in Neuwieder Stadtteilen stehen an

Die Stadt Neuwied erarbeitet derzeit ein Starkregenvorsorgekonzept, um mögliche Schäden durch extreme Wetterereignisse zu vermindern. Dabei setzt sie auf die Mithilfe und die Erfahrungen der Neuwieder. Nun geht es in die letzte Runde der Bürgerbeteiligung. Im Rahmen von Workshops informieren Fachleute über Starkregen und Vorsorgemaßnahmen.

Vor allem tief gelegene Stellen wie die Hauptstraße in Oberbieber stehen schnell unter Wasser, weil das Kanalnetz die Wassermassen nicht fassen kann. (Foto: Stadt Neuwied)

Neuwied. Sie stellen die Ergebnisse der bereits erfolgten Ortsbegehungen und Workshops vor und sammeln die Erfahrungen der Anwesenden. Wer wissen möchte, welche Maßnahmen in den Stadtteilen geplant sind, und welche allgemeinen Maßnahmen es gibt, um sich vor Starkregenereignissen zu schützen, kann zu den abschließenden Treffen kommen. Diese werden an folgenden Tagen durchgeführt:

Altwied und Niederbieber: Montag, 5. September, 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Niederbieber, Am Kirchberg 11;
Segendorf und Rodenbach: Donnerstag, 8. September, 18 Uhr im Parkwald Segendorf, Monreposstraße;
Feldkirchen und Irlich: Montag, 12. September, 18 Uhr in der Aula der Landesblindenschule, Feldkircher Straße 100;
Oberbieber und Torney: Mittwoch, 14. September, 18 Uhr im Bürgerhaus Torney, Westpreußenstraße;
Heimbach-Weis und Gladbach: Mittwoch, 21. September, 18 Uhr in der Turnhalle Gladbach, Frans-Hals-Straße 6.

Alena Linke vom Stadtbauamt ist mit den Ergebnissen der bisherigen Workshops sehr zufrieden. „Die Veranstaltungen haben nochmals verdeutlicht, dass Starkregenvorsorge eine Gemeinschaftsaufgabe ist“, berichtet sie. „Nicht nur die Kommune, auch jeder Einzelne kann und sollte etwas tun, um sich vor den Auswirkungen eines Starkregens zu schützen.“ In den bisher durchgeführten Bürgerworkshops in der Innenstadt und Heddesdorf sowie in Engers und Block haben sich vor allem tief gelegene Stellen als Problemzonen herauskristallisiert, in denen sich Wasser sammelt. Beispielhaft nennt Linke Bahn- oder Straßenunterführungen. „Ebenso ist deutlich geworden, dass die normalen Kanalnetze einen Über- oder Rückstau nicht verhindern können“, so die Expertin weiter.



Linke kündigt an, dass das Stadtbauamt nach Aufstellung des Starkregenvorsorgekonzepts eine individuelle Beratung zur privaten Vorsorge anbieten wird. Wer daran Interesse hat, meldet sich bei Alena Linke, E-Mail alinke@neuwied.de an. Informationen zu den Workshops finden sich im Internet. (PM)


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