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Nachricht vom 09.08.2022    

Johanna-Loewenherz-Preis: Auszeichnung für zwei junge und engagierte Frauen

Mit Fiona Isabel Schäfer, Rettungssanitäterin und Leiterin der Rettungswache Linz sowie Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Neustadt und Lisa Laß, Mitglied der Bergungstruppe des Technischen Hilfswerks Neuwied, konnten Landrat Achim Hallerbach und Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller als Geschäftsführerin der Stiftung gleich zwei engagierte Frauen aus der "Blaulichtfamilie" zum Geldpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung gratulieren.

Landrat Achim Hallerbach und Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller gratulierten Fiona Isabel Schäfer und Lisa Laß zum diesjährigen Johanna-Loewenherz-Preis. (Foto: privat)

Kreis Neuwied. „Die Idee der Gleichstellungsbeauftragten in unserem Landkreis, in diesem Jahr besonders engagierte Frauen der Blaulichtfamilie für den Geldpreis vorzuschlagen, fand sofort meine Unterstützung. Gerade die vergangenen Jahre waren, mit Impfkampagne und Flutkatastrophe im Ahrtal, für die haupt- und ehrenamtlich Tätigen in den Hilfsorganisationen eine enorme Belastung. Der Preis würdigt dieses Engagement insgesamt, aber auch im Besonderen den Einsatz der Frauen, in den doch eher männerdominierten Organisationen“, erklärt Landrat Achim Hallerbach den einstimmigen Beschluss des Kreisausschusses, die beiden Frauen für den Preis zu benennen.

Gerade für die Gleichstellungsbeauftragten war es wichtig, dass mögliche Preisträgerinnen mit ihrem Engagement Vorbild für junge Frauen sind, um geschlechtsspezifische Stereotype zu überwinden. „Johanna Loewenherz hat zeitlebens dafür gekämpft, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer erhalten und ihre Leistungen angemessen gewürdigt werden. Auch nach ihrem Tod sollten Frauen, die besondere Höchstleistungen erbracht haben, von ihrem Erbe profitieren. Die diesjährigen Preisträgerinnen Lisa Laß und Fiona Isabel Schäfer sind Vorbilder. Sie haben sich von dem Spruch ‚Das ist nichts für Mädchen‘ nicht abschrecken lassen. Im Gegenteil: Sie tragen Verantwortung, übernehmen Führungsaufgaben und beweisen jungen Menschen, dass das Geschlecht kein Hinderungsgrund für das Engagement in der sog. Blaulichtfamilie ist“, ergänzt Doris Eyl-Müller



Die Preisverleihung findet am 13. September in der Abtei Rommersdorf statt. „Wir hoffen mit dem Veranstaltungsort im September auf der coronasicheren Seite zu sein und viele Mitglieder der Blaulichtfamilie begrüßen zu können, die wirklich stolz auf die beiden Preisträgerinnen sein können“, betont Landrat Achim Hallerbach.

Nähere Informationen zur Stiftung gibt es hier. (PM)



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