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Nachricht vom 03.06.2022    

Neuwied auf dem Weg zur ersten "Kinderfreundlichen Kommune"

Neuwied ist auf dem Weg, die erste "Kinderfreundliche Kommune" in Rheinland-Pfalz zu werden. Die entsprechende Übereinkunft wurde Ende 2021 unterzeichnet, nun arbeiteten sich der komplette Stadtvorstand, einige Amtsleitungen und Fachpersonal in die Prinzipien und Grundsäulen der UN-Kinderrechtskonvention ein.

Auf dem Weg zur "Kinderfreundlichen Kommune": Der Neuwieder Stadtvorstand, mehrere Amtsleitungen und Fachpersonal nahmen an einer Fortbildung teil. (Foto: privat)

Neuwied. Mittels eines vom Verein Kinderfreundliche Kommunen angebotenen Workshops "Kinderrechte und Verwaltungshandeln", wurde der Stadt die Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention näher gebracht. Das Ziel: Eine Kommune dabei zu unterstützen, den Gehalt der internationalen Konvention in die tägliche Verwaltungsarbeit vor Ort zu überführen.

Positiver Lebensalltag der Kinder im Fokus
Die Teilnehmenden setzten sich daher mit den Verpflichtungen auseinander, die die Kinderrechtskonvention auf Rechts- und Ausführungsebene nach sich zieht. Sie diskutierten darüber, auf welchen Wegen deren Umsetzung in Neuwied erfolgen kann und welche ressortübergreifenden Kooperationen nötig sind, um positive Auswirkungen auf den Lebensalltag der Kinder in Neuwied zu erzielen. Beispiele aus anderen Kommunalverwaltungen verdeutlichten, wie sich die UN-Kinderrechtskonvention erfolgreich in unterschiedlichen Bereichen umsetzen lässt. Dabei wurde deutlich, dass eine Umsetzung von nachhaltigem Nutzen für eine Kommune ist, sie kann unter anderem zu einem wichtigen Standortfaktor werden und das Gemeinwesen stärken.




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"Frag doch mal den Bürgermeister" für regelmäßigen Austausch mit Kindern
Dabei spielen laut Bürgermeister Peter Jung auch personelle Faktoren eine wichtige Rolle. "Die persönliche Haltung zur Kinderrechtskonvention und das Hinterfragen, was diese mit meinem eigenen Arbeitsfeld zu tun hat, sind von enormer Bedeutung", führt Jung aus. Der Sozial- und Jugenddezernent hat bereits einen eigenen Weg gefunden, um einen regelmäßigen Austausch zwischen Verwaltung und Kindern zu gewährleisten. Seine Besuchsrunde "Frag doch mal den Bürgermeister" führt ihn regelmäßig in Kitas, Horte und Schulen. Ein erstes Fazit fällt sehr positiv aus. "Ich habe durch die Gespräche mit den Kindern bereits viele gute Anregungen erhalten", bilanziert Jung. (PM)


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