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Nachricht vom 17.05.2022    

500 Neuwieder Schüler treten für weltweiten Frieden ein

Rund 500 Schüler der Heinrich-Heine-Realschule in Neuwied haben eine Friedensaktion gegen den momentanen Krieg, aber auch generell für weltweiten Frieden initiiert. Die Schüler hatten zahlreiche Plakate und Collagen angefertigt, mit dem deutlichen Appell: "Frieden für die Welt".

Die Schüler der Heinrich-Heine-Realschule sind sich einig: Krieg ist nie wichtiger als Frieden. (Foto: privat)

Neuwied. Für Mike Klüber, den Schulleiter der Neuwieder Heinrich-Heine-Realschule, ist klar: "Das war das Überwältigendste, was ich in meiner Laufbahn erlebt habe". Der Pädagoge spricht von der Friedensaktion "seiner" Schule, an der sich rund 500 Schüler beteiligt hatten. Diese hatten mit Unterstützung des Kollegiums zahlreiche Plakate und Collagen in verschiedenen Sprachen gestaltet und den Schulhof bevölkert, um ihren großen Wunsch zu verdeutlichen: "Frieden für die Welt".

Frieden beginnt bei einem selbst
Darauf, dass Krieg nie wichtiger als Frieden sein kann, ging Schulleiter Klüber in seiner kurzen Ansprache ein. Er betonte dabei, dass Frieden im Kleinen beginne, bei jedem selbst. Frieden könne nur dann gesellschaftliche Wirkung entfalten, wenn das einzelne Individuen mit sich in Frieden lebe. "Wenn junge Menschen öffentlich zeigen, dass sie für Frieden auf der Welt eintreten, dann sind sie auf dem richtigen Weg", so Klüber weiter.




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Schülersprecherin Maryam Mesbah machte deutlich, dass sich die Schüler eine Welt ohne Streit und Zwist wünschen. Sie erinnerte daran, dass momentan zwar der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt des Interesses steht, aber weltweit – zum Beispiel in Afghanistan, in Syrien, dem Irak, im Jemen und in Palästina – Menschen in Angst leben, Familien auseinandergerissen werden und Tote zu beklagen sind.

Passend zum Friedensappell der Heinrich-Heine-Realschule sangen die Versammelten abschließend das Lied "Mensch ist Mensch" von Moe Phoenix, ein Aufruf zu Toleranz und gegenseitigem Respekt - und der treffenden Zeile "Niemand ist im Recht, wenn es ausartet". Im Vorfeld der Friedensaktion hatte die Schülerschaft einen Waffelverkauf organisiert. Dessen Einnahmen in Höhe von 300 Euro kommen einer Hilfsorganisation zugute.

(PM)


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