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Nachricht vom 27.01.2022    

27. Januar - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, denn an diesem Tag im Jahr 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte im Rahmen seiner Amtszeit den 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust bundesweit verankert.

Bad Honnef. Am 27. Januar wird auch am Rathaus und an den Schulen in Bad Honnef halbmast geflaggt. Bürgermeister Otto Neuhoff sagt: „Der 27. Januar ist ein Gedenktag, um innezuhalten und sich mit der Geschichte, den schrecklichen Ereignissen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Die Geschehnisse von damals dürfen sich niemals wiederholen. Um zu lernen, braucht es die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Terror, Verfolgung und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wenn mit Überzeugung für die Demokratie eingestanden wird, können wir friedlich und frei leben."

Auch in Honnef hatte es vor der Zeit des Nationalsozialismus eine lebendige jüdische Gemeinde gegeben. Ihre Synagoge an der Linzer Straße ging 1938 in Flammen auf. Wer von den jüdischen Bürgern Honnefs nicht ausreisen konnte, wurde in die Konzentrationslager deportiert. Nur ein Jude konnte unmittelbar nach Ende des II. Weltkrieges aus einem Lager nach Honnef zurückkehren.




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Im Jahr 2021 wurde in Bad Honnef ein Projekt gestartet, für das sich Bürger engagieren. Schüler sind zur Mitarbeit aufgerufen. Dieses Projekt „Erinnerung und Gegenwart jüdischen Lebens in Bad Honnef" beschäftigt sich zum einen mit der Geschichte. Zum anderen geht es um die Vielfalt der jüdischen Kultur heute als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Der Nationalsozialismus hat auch in Honnef gewütet, durch das Projekt wird die Erinnerung wachgehalten, um für eine gute Zukunft einzustehen.

Weitere Informationen zum 27. Januar gibt es hier.


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