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Nachricht vom 14.12.2021    

Investor zieht Bauantrag für Löwenburggelände Unkel zurück

Der Unternehmer Georg Höller (Much) wird die Projektierung des ehemaligen Löwenburggeländes der Stadt Unkel voraussichtlich nicht weiterverfolgen. Seinen entsprechenden Bauantrag zum Bauvorhaben Wohn- und Geschäftshaus Willy-Brandt-Platz, Frankfurter Straße 34-36 in Unkel zog der Investor zwischenzeitlich zurück.

Wappen

Unkel. Wie Georg Höller gegenüber der Stadt Unkel mitteilte, sei in ihm die Erkenntnis gewachsen, nicht in der Lage zu sein, die Ansprüche der Stadt im Hinblick auf die Bebauung des früheren Löwenburggeländes zu erfüllen. Grundsätzlich hatte sich der Unternehmer auch eine einstimmige Zustimmung aller Gremien und Parteien zu seinen Plänen gewünscht. Ein solches Votum habe er zu Beginn des Verfahrens für möglich gehalten, mittlerweile gehe er allerdings davon aus, dass dieses Ziel nicht erreicht werden könne.

Stadtbürgermeister Gerhard Hausen hat den Rückzug bedauert: „Es würde mich freuen, wenn Herr Höller seine Entscheidung nochmals überdenkt; schließlich verliefen unsere bisherigen Gespräche im Willen, eine gemeinsame Basis zu finden, stets konstruktiv und zielorientiert, letztlich jedoch nicht zielführend“.



Auch Georg Höller, der zu seinem Parallelprojekt Ursulinenhof in Unkel auf der gegenüberliegenden Seite des ehemaligen Löwenburggeländes gute Fortschritte vermeldet, betonte, ohne Argwohn aus den Verhandlungen zu gehen. Seiner Einschätzung nach sei das intensive Engagement beider Seiten in der Planung nicht ganz vergebens gewesen. In diesem Zusammenhang verwies der Investor darauf, dass sowohl konkrete Pläne, als nunmehr auch ein detaillierter Vertragsentwurf und ein Forderungskatalog existierten, die als Orientierungsrahmen für künftige Verfahren genutzt werden könnten. (PM)


Lokales: Unkel & Umgebung
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