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Nachricht vom 09.09.2021    

Marienhaus-Gruppe gedenkt der Opfer der Ahr-Flutkatastrophe

Fast acht Wochen nach der verheerenden Flut, die weite Teile des Ahrtales zerstört hatte, gedachte die Marienhaus-Gruppe der Opfer dieser Katastrophe.

Die Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe und die Waldbreitbacher Franziskanerinnen hatten zum Dank-Gedenk Gottesdienst in die Mutterhauskirche eingeladen. Fotonachweis: Andrea Schulze

Waldbreitbach. In einem Dank-Gedenk-Gottesdienst, der gemeinsam mit den Waldbreitbacher Franziskanerinnen in deren Mutterhauskirche stattfand, wurde zudem auch all den unzähligen Helferinnen und Helfern gedankt, die bis heute den Menschen vor Ort Unterstützung gewähren.

„Uns alle in der Geschäftsführung war es ein persönliches Anliegen, als Unternehmen mit starken christlichen Wurzeln, diesen Gottesdienst zu feiern“, sagte Dr. Jochen Messemer, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe. „Drei unserer Einrichtungen, das Krankenhaus Maria Hilf, das Seniorenzentrum St. Anna sowie das Hospiz im Ahrtal, haben Schaden genommen und rund 100 Mitarbeitende sind unmittelbar von der Flut betroffen. Sie haben zum Teil ihre gesamte Habe verloren.“ Dennoch sei es gelungen, direkt in einen Krisenmodus umzuschalten und die Hilfe zu leisten, die in der akuten Situation vor Ort nötig war. „Dabei haben wir große Unterstützung durch die Hilfs- und Rettungskräfte sowie das THW erfahren.“ Dafür dankt Dr. Jochen Messemer allen Helferinnen und Helfern.

„Wir können nur erahnen, welch unglaubliches Leid die Menschen vor Ort erfahren haben“, sagte Schwester Edith Maria Magar, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. „Uns ist bewusst, dass sie die Folgen noch lange erdulden müssen.“ Die Schwestern sind tief betroffen über die vielen Opfer in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen, über die vielen zerstörten Existenzen und den unermesslichen Schaden in den Städten und in der Natur.




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Das Krankenhaus Maria Hilf und das Hospiz im Ahrtal waren durch die Flut so betroffen, dass beide Einrichtungen geräumt werden mussten. Mit technischer Unterstützung durch das THW konnte im Krankenhaus jedoch die Notfallversorgung für die Bevölkerung aufrechterhalten werden. Zusätzlich wurde hier eine Notunterkunft für obdachlos gewordene Menschen eingerichtet und eine Anlaufstelle für betroffene Anwohner und Hilfskräfte. Sie erhielten Essen, Getränke und Hygieneartikel. Zudem wurde mit Unterstützung der Firma Schneidereit professionell die Möglichkeit geschaffen, hier Wäsche zu waschen und zu trocknen. Nach nur vier Wochen konnte das Krankenhaus Maria Hilf wieder seinen Normalbetrieb aufnehmen und bietet nun als einzige Klinik in der Region die medizinischen Grund- und Regelversorgung wieder in vollem Umfang an.



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