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Nachricht vom 02.09.2021    

Defibrillator für die freiwillige Feuerwehr Großmaischeid

Die Freiwillige Feuerwehr Großmaischeid kann nun noch bessere Hilfe leisten. Durch den Förderverein wurde ein vollautomatischer Defibrillator angeschafft und die Feuerwehrangehörigen wurden im Umgang mit dem medizinischen Notfallgerät geschult.

Von links: Thomas Kaballo, Marc Weber, Martin Ehl. Foto: Feuerwehr

Großmaischeid. Über 100 000 Menschen versterben jährlich in Deutschland an plötzlichem Herztod. Ein Defibrillator kann hier Leben retten. Bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand unterbricht der Defibrillator das lebensbedrohliche Herzkammerflimmern mit gezielten Elektroschocks. Der Ersthelfer kann das Herz mit einer Herzdruckmassage wieder in den normalen Rhythmus bringen.

Im Notfall kommt es allerdings auf den richtigen und vor allem schnellen Einsatz des Gerätes an. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes zählt jede Minute. Bereits nach drei bis fünf Minuten ohne Reanimation treten erste bleibende Hirnschäden ein, nach acht bis zehn Minuten besteht nahezu keine Überlebenschance



Daher ist nicht nur das Vorhandensein von Notfallausrüstung wichtig, sondern auch die Personen, die diese zum Einsatz bringen können.

So ließen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großmaischeid in die Funktionsweise des Defibrillators einweisen. Thomas Kaballo von der Firma WERO erklärte die Handhabung des Gerätes und ließ die anwesenden Kameraden an einer Reanimationspuppe trainieren.

"Wir hoffen, dass wir das Gerät nie einsetzen müssen! Aber für den Ernstfall sind wir nun bestens gerüstet", bekräftigen übereinstimmend der 1. Vorsitzenden des Fördervereines, Martin Ehl und Wehrführer Marc Weber.



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