Werbung

Nachricht vom 03.07.2021    

Miteinander Leben im Raiffeisenring

In enger Vernetzung mit dem Quartiersmanagement haben sich engagierte Menschen gefunden, die das Quartier im Raiffeisenring attraktiver machen wollen, damit es sich dort noch besser wohnen und leben lässt.

Neuwied. Neben den durch Quartiersmanager Mario Seitz initiierten „Netzwerktreffen“ werden die unterschiedlichen Themen und Schwerpunkte in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert. Viele bringen sich ein im Raiffeisenring, sodass sich einiges bewegt trotz Pandemie und Kontaktbeschränkungen.

Es treten immer wieder Schwierigkeiten an die Oberfläche, die es unter Anwohnern des Raiffeisenringes gibt. Oft geht es um „die Jugendlichen“, mit denen Krach, Müll, Beschädigungen und Belästigungen assoziiert werden. Gespräche der aufsuchenden Jugendarbeit der Stadt Neuwied ergaben, dass die jungen Quartiersbewohner sich als störend wahrgenommen fühlen. Dem Stadtvorstand ist wichtig, alle Anwohnerbelange ernst zu nehmen und im Quartier zu unterstützen. Daher finden regelmäßige Gespräche und Vor-Ort-Termine zwischen Vertretern des Stadtvorstandes, der Geschäftsführung der GSG (Gemeindliche Siedlungs-Gesellschaft Neuwied mbH), dem Quartiersmanagement, Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und des Jugendamtes sowie der Polizei statt.



„Auch wenn straffälliges Verhalten möglichst direkt bei Ordnungsamt oder Polizei gemeldet werden soll, so sollten das Miteinander und die persönliche Ansprache zunächst im Vordergrund stehen“, betont Bürgermeister Peter Jung. Dies scheinen auch die meisten Mieter der GSG so zu sehen, denn sie befürworteten in einer jüngst durchgeführten Befragung die Außenplätze und Anlagen als Begegnungsplätze. Vonseiten der Polizei gibt es recht positive Rückmeldungen: Die objektiven Zahlen an straffälligem Verhalten von Jugendlichen sind momentan unauffällig.

Der Stadtvorstand überlegt derzeit, wo es einen Treffpunkt für die Jugendlichen direkt im Raiffeisenring – der ja recht dicht besiedelt ist – geben könnte. „Ein Platz muss aber auch angenommen und von der Jugend akzeptiert werden“, erklärt Bernhard Fuchs, der Leiter des Jugendamtes. Wünschenswert wäre aus seiner Sicht, dass junge Leute bei der Planung beteiligt würden. Die Mitarbeitenden der offenen Jugendarbeit sind diesbezüglich mit Jugendlichen im Gespräch.


Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Ehrenamtspreisträgerin: Hannelore Freund - jahrzehntelange Erfahrung und gute Ideen

Hannelore Freund ist gebürtige Meinbornerin mit Herz und Seele. Diese Verbundenheit zum Dorf, die sie ...

Nikolaus, Theater, Lichterglanz: Weihnachtszauber in Neustadt/Wied

Vor der Wiedparkhalle in Neustadt an der Wied hatten Vereine und Schulen der Gemeinde am Samstag, dem ...

Genussvoller Advent auf Hof Scheffen in Hattert bei Hachenburg

Der Hof Scheffen ist kein Geheimtipp mehr, das bewiesen hunderte geparkter Autos auf der Zufahrt zu dem ...

Erfolgreiches Weinfest in Oberraden begeistert Besucher

Der MGV Concordia Oberraden hat das Dorfgemeinschaftshaus in eine festliche Weinlandschaft verwandelt. ...

Dieselpanne in Lahnstein: Mehrere Autos bleiben liegen

In der Nähe von Lahnstein kam es zu einer ungewöhnlichen Häufung von Autopannen. Die Ursache scheint ...

Verkehrskontrollen in Dierdorf decken zahlreiche Handyverstöße auf

Am Morgen des 29. November führte die Polizei Straßenhaus Verkehrskontrollen an der L258 in Dierdorf ...

Weitere Artikel


„Wäller Markt“ soll das regionale Gegenstück zu Amazon & Co. werden

Was Jeff Bezos kann, können wir schon lange: Das dachten und denken sich Andreas Giehl, Volker Wüst und ...

Prüfungsvorbereitungskurse für Kaufleute

Endspurt – Fit für die Abschlussprüfung Winter 2021/2022: Prüfungsvorbereitungskurse für Kaufleute Büromanagement, ...

Buchtipp: Limes. Land und Leute - Der raetische Limes in Mittelfranken

Im Jahr 2005 wurde der Obergermanische-Raetische Limes zum UNESCO Welterbe ernannt. Das insgesamt 550 ...

Aus „keinen Mucks“ wird „schlauer Fuchs“

Diese Woche war die Aufregung in der kommunalen Kita St. Maria Magdalena groß, denn endlich konnte, dass ...

Wie geht es dem Stadtwald Dierdorf?

Über 40 naturinteressierte Teilnehmer allen Alters konnten Stadtbürgermeister Thomas Vis und Revierförster ...

Sayner Hütte: Öffentliche Führung, Workshop und Hüttenscouts

Das Führungsprogramm auf der Sayner Hütte darf endlich wieder beginnen. Die erste öffentliche Führung ...

Werbung