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Nachricht vom 07.04.2021    

Stadt hat Boesner-Brücke erworben - Planungssicherheit für Gelände an der Wied

Mit dem Erwerb der Boesner-Brücke, die zwischen Niederbieber und Segendorf über die Wied führt, hat die Stadt endlich Handlungshoheit für ein Areal erlangt, das lange Jahre verwaist war - auch wegen rechtlicher Probleme.

Oberbürgermeister Jan Einig und Ellen Arndt vom städtischen Rechtsamt begutachten die Boesener-Brücke. Foto: Stadt Neuwied

Neuwied. „Nun können wir endlich in die Planungen einsteigen, von denen die Bürger vor Ort profitieren sollen”, betont Oberbürgermeister Jan Einig nach Abschluss zahlloser Formalitäten.

Gesperrt ist die Eisenbahnbrücke, die früher auch gern von Fußgängern genutzt wurde, wegen Baufälligkeit schon seit 2004. Frühere Bestrebungen seitens der Stadt das Gelände zu erwerben, schlugen fehl, da die Firma Boesner nach erster Insolvenz zahlreiche Nachfolger hatte: Textron, Ruia, Whitesell, Lamistahl und LS-Boesner. Jedes Mal wechselte auch die Brücke den Besitzer. Diese wechselnden Eigentumsverhältnisse erschwerten die vielfältigen Bestrebungen, die Brücke wieder nutzbar zu machen. Ein erster Lichtblick war die Entwidmung der Eisenbahnbrücke im Jahr 2017. Dieser Schritt war die Voraussetzung für einen möglichen Kauf durch die Stadt Neuwied. Es folgte ein „Beschluss über den Erlass einer Satzung für das besondere Vorkaufsrecht“ seitens des Stadtrats, dem der nun realisierte Kauf folgte.




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„Jetzt haben wir die Chance, das gesamte Areal rund um die Brücke einer sinnvollen Nutzung zuzuführen”, berichtet OB Einig. „Das ist für die Bürgerinnen und Bürger aus Niederbieber und Segendorf ein wichtiges Signal für die Zukunft.“ Eine Reaktivierung der Brücke als Fußweg hätte vor allem für Segendorfer Kinder, die das Schulzentrum in Niederbieber besuchen, einen großen Vorteil. Sie könnten die Bildungseinrichtungen ohne größere Umwege erreichen. „Wie hoch die Kosten für eine Sanierung wären, ist momentan noch schwer abzuschätzen”, erläutert OB Einig.


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