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Nachricht vom 27.02.2018 - 21:12 Uhr    

MBG Dierdorf erfolgreich bei „Jugend forscht“

Im Wettbewerb „Jugend forscht“, an dem alle Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahren teilnehmen können, stellten sich auch Schüler des Martin-Butzer Gymnasiums (MBG) in Dierdorf dem Urteil einer ausgewählten Fachjury. In den Bereichen Arbeitswelt und Technik, konnten sich zwei Projekte für die Landeswettbewerbe qualifizieren. Daneben gab es zwei zweite Plätze für das Gymnasium.

Das fliegende Auto zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Foto von Constantin Jaekel und Tim Vogelbacher

Dierdorf. Mit einem „Fliegenden Auto“ schafften es Constantin Jaekel und Tim Vogelbacher den ersten Platz in der Kategorie Technik zu erreichen und sich dabei für den Landeswettbewerb qualifiziert. Bei der Präsentation in der Schule erklärte Constantin Jaekel: „Fliegende Autos sind nicht neu, aber die derzeitigen Modelle haben Flügel und brauchen dadurch viel Platz für Start und Landung. Unser Auto hat Copter-Arme, vergleichbar wie bei einer Drohne. Dadurch ist das Fahrzeug leichter und schneller und braucht weder Start- noch Landebahn.“

Derzeit müssen die Copter-Arme noch manuell ein- und ausgefahren werden. Sie verschwinden dann im Inneren des Fahrzeuges, vergleichbar wie bei dem Dach eines Cabriolets. Die beiden Schüler arbeiten schon an der Automatik, die soll bald stehen. Derzeit in Planung ist ein Prototyp im Maßstab eins zu vier. Hier sind die beiden Schüler noch auf der Suche nach Sponsoren.

Auch über die Einsatzmöglichkeiten haben sich die beiden Schüler ausführliche Gedanken bemacht. „Ein fliegendes Auto wäre nicht nur bei Stau praktisch, sondern könnte auch Leben retten“, erklärt Tim Vogelbacher. „Ein Einsatz für Sonderfahrzeuge, wie Rettungswagen, Notarzt oder Polizei, ist natürlich noch Zukunftsmusik, würde aber oft wertvolle Zeit sparen.“

Ein weiterer erster Platz gab es für das Projekt „Sdui“. Dahinter verbirgt sich eine App, die alle relevanten Informationen aus dem Schulalltag verfügbar macht. Die von den Schülern Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll selbst programmierte App überträgt alle relevanten Informationen auf die Smartphones der Schüler, Eltern und Lehrer und kann dabei exakt selektieren, wer welche Informationen erhält. Möglich sind zum Beispiel aktuell Neuigkeiten, Vertretungsplan, Stundenplan, Dokumente und vieles mehr. Die App wird als Erweiterung in das Verwaltungsprogramm der Schule integriert. Die Beiden versprechen, die Handhabung für den Nutzer ist so einfach, dass auch „ältere“ Lehrer und Eltern ohne Schulung damit umgehen können.

Diese App ist bereits so gut angekommen, dass zum Vertrieb eine GmbH gegründet wurde. Derzeit wird für die Firma gerade diverse Pläne, wie Business- oder Finanzplan, erstellt. Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll sind sich sicher, dass dieses Tool die Medienkompetenz der Schulen ideal ergänzt und die Kommunikation untereinander und nach außen stark fördert.

Einen zweiten Platz erreicht das Team Jan Micha Kroll und Daniel El-Assal mit ihrem Projekt in der Kategorie Mathematik und Informatik. Sie zeigten auf, was Progressive Web Apps und was ihre Ziel sind. Dem App-Modell wird eine große Zukunft vorhergesagt. Die Idee: Apps kommen zukünftig nicht mehr aus dem Store einer Plattform auf das Gerät, sondern über den Webbrowser, der ohnehin auf jedem Mobilgerät installiert ist.

Ein weiterer zweiter Platz ging an Antonia Seibert. Sie hatte sich ausführlich mit dem FOC Montabaur befasst. Ihr Fazit lautete: Montabaur kann sich als Wirtschaftsstandort auf das FOC stützen. Es hat 350 neue Arbeitsplätze geschaffen und Montabaur attraktiver gemacht. Als Nachteil hat sie die Entwicklung der Innenstadt ausgemacht. Hier findet nach ihrer Expertise ein Verdrängungswettbewerb statt und gefährdet Läden in ihrer Existenz. Hier sollte nach ihrer Meinung an einer besseren Vernetzung und Kooperation gearbeitet werden. (woti)

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Kommentare zu: MBG Dierdorf erfolgreich bei „Jugend forscht“

1 Kommentar

Interessanter Bericht!
Tolle Schule, die diese Projekte ja auch fördert.
Aber was mir immer wieder auffällt in euren Artikeln ist eine grottenschlechte, schlicht falsche Grammatik. Wird heutzutage nicht mehr Korrektur gelesen?
#1 von A.Simon, am 28.02.2018 um 12:07 Uhr

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