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Nachricht vom 05.10.2017 - 12:36 Uhr    

Runder Tisch der Schulen im Rhein-Wied-Gymnasium

Auf Einladung von Helmut Zender, dem Schulleiter des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied und Dr. Martin Correll, dem Bildungskoordinator für Neuzugewanderte des Landkreises Neuwied, trafen sich Schulleiterinnen und Schulleiter der weiterführenden Schulen des Kreises, um über die Bildungschancen zugewanderter Kinder und Jugendlicher zu diskutieren.

Dr. Martin Correll, Bildungskoordinator für Neuzugewanderte des Landkreises Neuwied, stellt den Teilnehmern zukünftige Projektmöglichkeiten vor. Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Im angenehmen Rahmen der schuleigenen Bibliothek erläuterte Dr. Correll zunächst die bereits laufenden Projekte, mit denen die Integrationsbemühungen der Schulen kooperativ unterstützt werden. So besteht beispielsweise ein kollegialer Austausch zwischen den Realschulen plus des Stadtgebietes bei der Schüleranmeldung, während an der berufsbildenden Schule Alice-Salomon in einem sogenannten Peer-Education-Ansatz die Teilnehmer der Sprachklassen durch gleichaltrige Schülerinnen und Schüler angeleitet werden.

Nach der Vorstellung weiterer Programme und Angebote gab die Veranstaltung genügend Raum zur Diskussion verschiedener Themenstellungen. Einig waren sich die Teilnehmer mit der Einschätzung, dass die Integrationsaufgaben nur mit einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten angemessen angegangen werden könnten.

Helmut Zender resümierte dementsprechend am Ende der Sitzung: „Die Gymnasien und die Schulen im Allgemeinen sind sich der gesellschaftlichen Verantwortung, die sie tragen, bewusst und tun alles, um beste Rahmenbedingungen für gelingende Integration zu ermöglichen. Dabei sind wir aber auch auf die Hilfe von Land und Kommune angewiesen und freuen uns deswegen über jede Form der Unterstützung.“

In die gleiche Kerbe schlug Dr. Correll: „Was die Schulen leisten, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dabei hängt die optimale Förderung der Kinder und Jugendlichen häufig von dem Engagement des Lehrkörpers und der Schulleitung ab. Dementsprechend dürfen diese nicht alleine gelassen werden und sollten über die passenden personellen und materiellen Ressourcen verfügen.“


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